6 x 6: Schoss packt aus (4)
4. Dezember 2009 von Erdge Schoss
Über Liebe:
1. Liebe ist ein schönes Wort.
2. Und keiner schreibt es schöner auf Lebkuchenherzen als Lebkuchenbäcker.
3. Ich kann Weihnachtsmärkte nicht ausstehen.
4. Liebe ist ein schönes Wort.



1. ja
2. ja
3. ja
4. ja
Herzlichst, Ihre Frau Vivaldi
1.) vor allem, wenn man nicht nur darüber spricht
2.) außer, er ist linkshänder und verschmiert das schöne wort zu einem brei
3.) was halten sie eigentlich von feuerzangenbohle? denn dieses getränk
4.) konkretisiert selbst abstrakteste begriffe in weich und warme köstlichkeit.
1. ja
2. Lebkuchenherzen schmecken nicht, sind doch viel zu hart und der Zuckerguss darauf viiiel zu süß und überhaupt – natürlich abgesehen von dem Schenkungsprozess und dem Gedanken, der hoffentlich dahinter steht – ziemlich blöd…
3. Glühwein, Feuerzangenbowle – das geht!
4. jawollja
5. Im Endeffekt aber halt auch nur ein Wort.
6. Konditoreifachverkäuferinnen in Kombination mit Glühwein stechen jeden Lebkuchenbäcker der schreibenden Zunft aus.
Auf Glühwein wird mir immer schlecht, Herr Schosss.
Sehr geehrter Herr Schoss,
soll ich morgen abend die Stiefeletten rausstellen oder gehen auch Sandalen?
Ihr Walter Waßmuth
Liebeliebelibelibelieblieblibe.
(Ben Stiller in “The Heartbreak Kid”)
gestern habe ich auf einem weihnachtsmarkt auch ein lebkuchenherz gesehen. da stand aber “alte schlampe” drauf. hat das auch was mit liebe zu tun? aber vielleicht hat sich der bäcker ja auch einfach nur verschrieben? aber alte lampe macht doch auf einem herzen auch keinen sinn – oder?
Für die Liebe, mein lieber Herr Schoss, braucht es kein Wort.
Herzlich und sowieso
Ihre FrauvonWelt
sie wiederholen sich, hr. schoss.
und jimmy, lieber herr schoss, ging zum regenbogen.
herzlich, ihr schneck
Liebe ist ein außerordentlich schönes Wort, werter Herr Schoss.
Mit reichlich Glühwein mit reichlicher Schuss schreibe ich Liebe schreibe ich Liebe auf alle Herzen, Herr Schoss. Wir sollten mal zusammen auf den Weihnachtsmarkt. Herzlich und bis jetzt nur Bier trinkend, ihr Fräulein erinnernsiesichnoch Johanna
Ja, liebe Frauvivaldi, und zwar so was von!
Ein teuflisches Gebräu, werter Herr KonFerenz, für mich nur einen wönzögen Schlock.
In Nürnberg, liebes Fräulein Meise, sollen Sie genießbar sein, meinte ein Bekannter, den ich ansonsten in kulinarischen Fragen nicht unbedingt zitieren würde.
Feingebackenes von zarter Hand etwa, werter Herr Banquo, mit Creme oder Sahne, steifgeschlagen?
Eingedenk des Geschmacks, liebe Frau von Schweden, oder der Menge?
Stiefeletten langen, werter Herr Waßmuth, aber nur, wenn es die rattenscharfen Dinger von damals sind.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Und wer Liebe ernten will, werter Herr Winkelsen, muss Liebe säen. Übrigens einer der Aphorismen, die nicht von Ernst Happel stammen, der angeblich aus 20 Metern eine Bierdose von der Querlatte schoss.
Absolut, werter Herr Oliver, wobei es sich dabei möglicherweise nicht um die einzige Eigenwilligkeit in Ihrer lieblichen Landeshauptstadt handelt. Wird statt Glühwein lauwarmes Alt mit Zimt ausgeschenkt?
Sie, liebe FrauvonWelt, sagen es …
Das, liebes Fräulein Pssst!, ist das Vorrecht des Alters.
Der ganze Jimmy, werter Herr Schneck, oder nur seine Zähne?
Und das, liebes Fräulein Landei, in allen Sprachen.
Mit Ihnen, liebes Fräulein Johanna, welch himmlisches Vergnügen!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Liebe ist wirklich ein schönes Wort. Rucksack allerdings auch.
Und zusammen erst, werter Herr Grob: Rucksackliebe.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
5. selbst mit dem schönen wort “liebe” in der schönsten aller handschriften wird ein häßliches jahrmarktlebkuchenkitschherz nicht hübscher.