Himmelschreiend! Der März und Herr Schoss
Während Fiedler & Goncorek angesichts der schleppenden Ermittlungen lieber in Hittisau urlauben, schüttelt Selma das Kissen auf für Henri, der auf ihrem, vom Verfall bedrohten, ehemaligen Winzerhof ein- und neue Seiten aufzieht und sich mit viel Herz und Händen groß wie Kasserollen um die vormals vernachlässigten Essensachen kümmert.
Restauration von Format wissen auch Horst und Elvis zu schätzen, die ab sofort im Penthouse gegenüber logieren, Lange Unterhosen inklusive.
Als Küster gescheitert, vom Pfaffen geschnitten: Günthers Karten hätten kaum schlechter sein können. Doch er rappelt sich auf und feiert, tatkräftig unterstützt von der Belegschaft des Nightclub Alibi, Das Comeback.
In Amerika wird der größte Jackpot aller Zeiten geknackt. Und auch hier geht es hoch her …




Himmelflüsternd Herr Schoss: ein Jahresrückblick als Adventskalender ist eine geniale Idee. Aber spätestens am 13ten gehen Ihnen vermutlich verflixterweise die Monate aus. Wie Sie das wieder hinbuchseln werden? Sie werden es, ich bin gewiß. Ihr Rick.
Lange Unterhosen, Herr Schoss, kann man hier bei uns auch schon wieder anziehen.
Sehr geehrter Herr Schoss,
leck mich am Arsch, war das eine Sause!
Hellas ade, ich bin wieder zurück! Eine Woche später als meine Kollegen.
Ihr Walter Waßmuth
Dass ein Jahr, werter Professor Rick, tatsächlich meint, mit lediglich zwölf Monaten auszukommen, ist diesbezüglich unverzeihlich, nichtsdestotrotz aber nicht zu ändern. Ich bin derzeit noch unentschlossen, ob ich den so genannten Schmitz’schen Kalender fortschreibe, in dem alle nachfolgenden Monate gefälligst auf “bruar” zu enden haben, oder ob ich mir etwas ganz anderes einfallen lasse. Diesbezüglich werde ich mich im Lauf der nächsten Abende zu spirituellen Sitzungen mit mir einfinden und bei mindestens dreizehnkommafünf Volumenprozent darüber sinnieren.
Lange Unterhosen, liebes Fräulein von Schweden, sollten überhaupt viel öfter getragen werden.
Herrgotzaque, Herr Waßmuth! Wie schön, dass Sie überlebten! Was ist geschehen?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Da haben Sie recht, Herr Schoss, wenn die bloß nicht so sehr auszuziehen wären.
Sehr geehrter Herr Schoss,
das war auch knapp. Das werden Sie hintenraus verstehen.
1. Tag: Abreise. Ich schon knülle am Flughafen.
2. Tag: Eine Nacht geschlafen. Frühstück: gut. Aber griechisch wegen dem Landestypischen. Konnte man aber essen. Abends in die nächste Pinte, “Bei Festos” oder so ähnlich. Ouzo frei.
3. Tag: Noch ein Tag akklimatisieren, dann Kulturprogramm mit Projektebesichtigung zwischendrin. Abends bei “Poseidon seine Mutter”, Toplokal am Hafen. Teller turmhoch voll. Ouzo bis zum Abwinken aufs Haus.
Das Weitere morgen, ich muss jetzt hier raus.
Ihr Walter Waßmuth