6 HERRENGEDECKE und ein Sessel aus Plüsch: Live
Hätte Sinem nicht in höchster Not ein Telegramm gesendet, wäre ich wahrscheinlich bis zum Schluss geblieben. So aber musste ich das Terrain vorzeitig verlassen und mit Blaulicht und Martinshorn zu ihr eilen. Sie: völlig aufgelöst wegen ihres angerissenen Fingernagels, mit dem sie sich eine Laufmasche in die Halterlosen gerissen hatte. Ich versuchte zu retten, was zu retten war …

Nichts zu retten gab es im Salon der FrauvonWelt, in dem die Herren Grob, Fitz und Winkel sowie FrauvonWelt höchst selbst die Blognacht des Jahres zelebrierten: Mit einer klassischen Lesung hatte 6 HERRENGEDECKE und ein Sessel aus Plüsch kaum etwas zu tun. Das war grenzgrandioses Entertainment fantastischer Herrschaften, die obendrein nicht nur unglaublich gut aussehen, sondern mindestens ebenso charmant sind.
Gern hätte auch ich mich bemüht, meinen Teil dazu beizutragen, doch es kam anders – via Viktor Vaudeville, der gemeinsam aufspielte mit den kasachischen Hühnerdieben Crisp und Cross Roberts, die für diesen Abend ihre Handfeuerwaffen gegen Gitarre und Perkussion tauschten.

Doch was wäre selbst ein solcher Abend ohne das wundervolle Publikum im bis auf den letzten Platz gefüllten Salon gewesen, darunter Blogprominenz satt, angefangen bei den hinreißenden Fräuleins Mulantis, Sabine, Wombat, Finja, Liza und Tilla Pe bis zu den charismatischen Herren Schneck, Olsen, Kaal, Stockfisch, Phil, Franz von Hahn und Michael K. Trout, als auch Bürgermeister Adam Kainer und seiner reizenden Begleitung, Frau Mögelmann? Und nicht zuletzt Fräulein Susanne und MC Bouchon, die dafür sorgten, dass niemand verdurstete.
Dank auch all jenen, die Buch wie Premiere auf ihren Blogs präsentierten. Neben den Genannten die Fräuleins Johanna und Yvonne sowie die Herren KonFerenz, Schmidt, XDest und Paulsen. Irgendwen vergessen? Falls ja, bitte rufen Sie laut.
Der Abend im Spiegel der hochverehrten Gästeschar …
Michael K. Trout: Alpenglühen in der Toskana
Tilla Pe: Nein, diese Nase!
Michael K. Trout: Leute heute – Trois Roberts
Herr Olsen: Plüschsessel, Herrengedecke und alkoholfreies Bier
Little Wombat: Toskanische Eindrücke
Finja: Meet & Greet – Erkenntnis
Schneck: nachgereicht
Yvonne Ewald: ein samstach in kültür
Stockfisch: Wohnzimmerkultur
Phil: Nachlese – Bloglesung Ginsheim am 15.11.2008
sowie der Artisten …
der.grob: auf meiner brust, bitte
FravonWelt: Der Morgen danach
FrauvonWelt: Die Lesung “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch”
MC Winkel: “6 Herrengedecke und ein Sessel aus Plüsch”, Lesung in Ginsheim – Der Film
Fotos: Mulantis, Michael K. Trout






ich fand es richtig scheiße, dass sie nicht da waren, herr schoss, das muss ich jetzt mal klippklar sagen!
Drückeberger! Nur weil da so ein weibliches Dingsda – schwarzes Haar wie eben nur Schwarzgold schwarzgülden sein kann und hinundherreißende Figur in allen Ehren – unbedacht und schusselig sich einen bösen Fingernageleinriß beim überstreifen der Strapse erlitt, mußten Sie, Herr Schoss, ganz Weichei und Frauenhinterherlaufer, Ihren Pflichten entfliehen, um einer einzelnen, verwirrten Seele Beistand zu leisten.
Wissen Sie nicht, wie sehr Sie an anderer und zwar an Ginsheimer Stelle gebraucht wurden?
Wissen Sie es nicht? Wollen Sie es nicht bemerken?
Ist Ihnen nicht bewußt, wie viele weibliche Wesen extra wegen Ihnen einen Ersatz-BH in der Tasche trugen, um Ihnen diesen unter tränenüberflutetem Gekreische auf Ihren Astralkörper zu werfen, während Ihrer geplanten und versprochenen Lesungsdarbietung? Wissen Sie nicht, welchen Schaden sie diesen Frauen, diesen vollkommen und einzig wegen Ihnen, Herr Schoss, enthemmten Wesen, zugefügt haben? Wissen Sie es nicht?
Tja lieber Herr Schoss, Sie haben mich verloren! Mein Herz gehört von nun an Herrn Vaudeville und seinen beiden unglaublichen Begleitern Crisp und Cross. Wäre Ihnen Sinem nicht so wichtig gewesen, hätten Sie dies vielleicht noch verhindern können. Aber nun ist es zu spät.
Die Träne des Abschieds aus dem Augenwinkel tupfend und leise Servus sagend,
Sabine
die vielen “da-capo-rufer” haben Sie ganz vergessen zu erwähnen.
Lieber Herr Schoss, ich kann Sie verstehen. Gegen Victor, die fleischige Testosteronbombe wären Sie wirklich nicht angekommen. Was für ein Mann, ich kann Ihnen sagen…. Außerdem möchte ich ein Kind… ähh.. nein, einen Plüschhocker… von dem kuscheligen Plüschsessel….
Da wird der Elch in der Pfanne verrückt!
Ist Viktor auch so ein Druckbetanker wie Sie, Herr Schoss?
Hach.
So langsam komme ich drüber weg.
ich kann nur sagen: merci. ich bin froh, dabei gewesen zu sein und das buch der bücher mit nach hause genommen zu haben.
Sehr geehrter Herr Schoss,
ich hab mir einen Nerv eingeklemmt. Am Rücken. Oder heißt das “im” Rücken?
Ihr Walter Waßmuth
Wenn Sie nicht da waren, werter Herr Schoss, dann habe ich auch nichts verpasst!
Herr Schmidt!!!
*flüster*
FrauvonWelt, gehen Sie mit Hr. Schmidt nicht zu sehr ins Gericht, das ist doch nur die übliche neidische Abwehrhaltung. Der Ärmste.
6 Herren und auch 6 Gedecke
ein Plüschsessel stand in der Ecke
mal singen, mal lesen
genial war´s gewesen
der Bär tobte bis an die Decke.
Bravo!…meine werten Akteure.
Meine aufrichtigen Glückwunsch zu dieser offensichtlich sehr gelungenen Veranstaltung!
Gerne wäre ich auch gekommen, aber ich musste Testos Terrón, dem griechisch-spanischen barbusigen Baglamas Begleiter noch eine Nachhilfestunde im Backpfeiffen geben.
Glauben Sie mir, Herr Schoss, die in Ginsheim Anwesenden hatten mehr Spaß!
Entnervt,
bna
Ich, werter Herr Schneck, auch!
Was heißt denn hier Drückeberger, werter Herr Trout? Wenn Sie wüssten, wie sehr ich leiden musste … es schien fast kein Ende zu nehmen!
Wie mir gerüchteweise, liebes Fräulein Sabine, zu Ohren kam, soll ich bei einer bestimmten Beleuchtung Vaudeville verblüffend ähnlich sehen …
Sie, werter Herold, waren auch zu Gast?
Eine Glück für Sie, liebes Fräulein Wombat, Plüschhocker und -sessel werden auch viel schneller geliefert.
Auch hier, liebe Frau von Schweden, kann ich nur die Gerüchteküche bemühen: Ja.
Das geht, liebes Fräulein Johanna, jetzt aber ein bisschen sehr schnell, finden Sie nicht?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Der Dank, liebes Fräulein Yvonne, ist ganz auf meiner Seite und freue mich sehr, dass Sie an diesem Abend in FrauvonWelts Salon gefunden haben!
Kommt drauf an, werter Herr Waßmuth, wo’s klemmt. Mehr im oder am?
Herr Schmidt!
Das, werter Herr von Hahn, werden wir uns genauso ins Stammbuch schreiben!
Das, werter Herr Banana, war sicherlich kein Zuckerschleck. Mussten Sie arg musizieren oder ging es noch?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Werter Herr Schoss,
es ist nicht so wichtig,aber bei mir war heute der
Stromverbraucherzählerableser zu einer Ablesung da.
Herzlichst Ihr
Dr.Holz
Sehn se mal, im Aussuchen war ich schon immer gut!
Göttlich!
Grandios performt mein lieber Herr Schoss. Grandios.
ja schön, sehr schön…. und dabei war ich früher chris roberts fan. und zumindest die c und c brüder hätten mich deshalb natürlich doch sehr interessiert.
das nächste mal treffen sie sich bitte alle mal etwas weiter nördlich, immer nur toskana.
in hamburg ist es auch mal sommer, tageweise.
wir waren nicht da. wir fehlten niemandem. und wir sehen auch nicht so unverschämt gut aus. jetzt ist november.
Lieber Herr Schoss,
auch hier nochmal in aller Form:
TOLL!
liebe Grüße Danke für Alles,
Ihr Winkelmann
Nicht so wichtig, werter Herr Holz? Ob das der Herr von der Stromverbrauchszählersablesung genauso sieht?
Nicht nur im Aussehen, liebes Fräulein Wombat!
Wenn’s einer weiß, werter Herr Latschen, dann vielleicht Sie. Besten Dank!
Vaudeville, werter Herr Stockfisch, wird’s runtergehen wie Öl!
Die Reise wert, liebe Miss Liss, soll es angeblich allein schon wegen der Herren Crisp und Cross gewesen sein. Vom Rest ganz zu schweigen. Und was das Wetter angeht: Stehen die Sommertage für 2009 schon fest?
Wenn Sie wüssten, liebe Frau Kaiser, wie sehr Sie uns gefehlt haben, hätten Sie mit fliegenden Röcken vorspannen lassen!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Lieber Herr Winkelsen, das Kompliment kann ich nur zurückgeben!
Es war ein Fest!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Mir blutet, werter Herr Schoss, das rosarote Herzchen, wäre ich doch so gern Groupie von Viktor Vaudeville geworden.
Herzlichst Ihre DiVa
aussuchen, hr. schoss. aber im aussehen auch. da geb ich ihnen recht!
Sie hätten es, liebes Fräulein DiVa, wohl nicht bereut. Viktor soll in guter Verfassung gewesen sein.
Genau das meinte ich, liebes Fräulein Wombat. Sie sehen, es ist nicht einfach älter zu werden. Wären Sie so nett, mir über die Straße zu helfen?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss