29. Juli 2010 von Erdge Schoss
Discofox ohne Grenzen: was Vater Brings seit seinem Comeback wegtanzte, spottete jeder Beschreibung. Seit mehr als zwei Tagen und nach wie vor im selben Dress ließ er die Hüften kreisen, imaginären Wesen entgegen, die nur er sah, und stets mit Flaschenbier im Griff, um zu allen Tageszeiten der drohenden Austrocknung vorzubeugen.
Weshalb Ouzo Uschi vor [...]
27. Juli 2010 von Erdge Schoss
Bis eben gerade ging die Hotelleitung noch davon aus, dass Vater Brings finanztouristisch als Totalausfall verbucht werden musste.
Seit mehr als drei Tagen hatte er nicht den Kopf vom Kissen gehoben, geschweige denn die Augen geöffnet. Und er lag schnarchend nur deshalb im Bett und nicht auf der Intensiv, weil Mutter Brings das Quasikoma [...]
5. Mai 2010 von Erdge Schoss
Er brachte mich nach Berlin und von Berlin wieder zurück in die Stadt am Main mit den lieblichen Auen und deutlich weniger Doggendung auf den Gehwegen als in der Hauptstadt, wo man nur tänzelnd wie Tanzgott Fred Astaire um die Haufen herum kommt.
Ich tanzte um das Leben meiner Schuhe und fuhr unbeschissen von [...]
20. April 2010 von Erdge Schoss
Damals hätten deutsche Mädels alles gegeben, um Führers Geburstag mit dem Eineihasen aus Linz zu verbringen. Heute holt nicht mal der Schüttlers Rudi sein Hitler-Puzzle (1945 Teile) vom Speicher.
Auch bei den übrigen Braunbären von den Natur Pfreunden Düsseldorf (kurz: NPD) hängt die Stimmung auf halbmast, weil die Beweislast erdrückend ist: der Reichskanzler führte [...]
15. April 2010 von Erdge Schoss
Die Hölle ist los bei Bölthorn, Alviss, Brunner, dem Schüttlers Rudi und den anderen Braunbären von den Natur Pfreunden Düsseldorf, kurz NPD.
Grund: die schockierenden Enthüllungen über den fast 125jährigen Hoffnungsträger Adolf Hitler, der seinerzeit (Stichwort: tausendjähriges Reich, Bahnhofsviertel, Pupu la Musch) regelmäßig nach Dienstschluss als “Adolf Flamingo” für Furore sorgte: Nackt und bestenfalls angetan [...]
13. April 2010 von Erdge Schoss
Seine Mutter war die Tante seines Vaters, er malte Postkarten, hatte Mundgeruch und ein Ei mehr als ein Keineihase. Er war Führer und Reichskanzler und in seiner Freizeit “Adolf Flamingo”, der pinke Schnäuz im Pupu la Musch im Bahnhofsviertel, wo er nackt tanzte. Auf einem Bein.
[Fortsetzung folgt]