Tag-Archiv für 'viktor-vaudeville'

Happy Fado

Für ein paar Monate war Baptiste noch einmal der Alte: hungrig, wach und eloquent. Damals nach seinem Rauswurf, als er plötzlich für Jazzt poppen schrieb, das skandinavische Kulturmagazin, das bis heute keiner kennt.
Noch immer liegt das letzte Interview unveröffentlicht in seiner Schreibtischschublade. Ein Interview, das all das vereinte, was Journalismus ausmacht: knallharte Fragen, intelligente Antworten, [...]

Vaudeville-Sichtung (mit “Zeugen”)

Unvermittelt sollen Viktor Vaudeville, Jahrhundertchansonnier a.D., und der kasachische Hühnerdieb Marc Roberts Anwesenden auf einem Gelage in der Rheinhessischen Schweiz erschienen sein. Was schon wenige Sekunden nach dem Ereignis niemand mehr zu bezeugen in der Lage war.
Foto: KonFerenz

Standaschenbecher mit Caramba durchs Panoramafenster

Als Viktor Vaudeville erfuhr, dass ich wieder vor Publikum zu lesen gedenke, soll er einen Standaschenbecher mit Caramba durchs Panoramafenster in den Hof gefeuert haben. War es Freude, war es Glück?
Keine Ahnung. Am nächsten Tag jedenfalls war davon nicht mehr die Rede, weswegen ich über die Scherben auf dem Pflaster unweit der Geranien stillschweigend hinwegsah. [...]

2009: Wie im Flug (2)

Artwork: Chillerstadt
Nach dem Ableben einer Wandergitarre, mehrerer Trommeln und einer bronzefarbenen Schalmei war mit dem Schlimmsten zu rechnen, doch alles wurde gut nach der Nacht, in der der Happy Fado aus der Taufe gehoben wurde. In Köln, Paderborn und Berlin.
Bald auch in Wuppertal. Und Mittelmeer, Nordsee oder Ostsee sowieso.

Heiliger Nikolaus

Herr Chillerstadt staunte nicht schlecht, als er die Tür öffnete und in den Doppellauf einer abgesägten Schrotflinte blickte, die sein Gegenüber in der linken Hand hielt, derweil die rechte mit einem Duftbäumchen wedelte und eine Stimme sagte: “So günstig wie heute waren die noch nie!”
Noch mehr als das Duftbäumchenangebot aber verblüffte Herrn Chillerstadt, dass er [...]

Elektro Wasserballett

Da fällt selbst Duttmaier jr. von Elektro Duttmaier der Fön ins Wannenbad. Hochgradig rhythmisch. Und ist das am Anfang nicht ein Ditscheridu, unter Wasser georgelt? Der sechste Remix von Vaudevilles Jahrhundertchanson. Von einem kasachischen Hühnerdieb, wie es keinen zweiten gibt, dem grenzgenialen Marc Roberts.
Artworks (schon wieder) vom fabulösen Herrn Chillerstadt.