Nah ran
Ich fasse es nicht. Der Günther schreibt Pornos. Der Filou. Die ganze Aktentasche voll davon. Er hat das ganze Programm drauf: Solo, Paare, Dreier, Vierer, Achter, mit und ohne Steuermann. Alles Drehbücher. Einwandfrei, sogar mit Regieanweisungen. Licht, nah ran, noch näher und so weiter. Das hätte ich nicht gedacht von ihm, dem Herrn Küster, dem hochamtlichen Glockenschwinger der katholischen Gemeinde. Der Filmfirma scheint das aber nicht so zugesagt zu haben. Zu viel Handlung, stand in dem Brief, der in einem der Drehbücher steckte. Versteh ich nicht: Günther gibt ständig Gas. Auto, Fahrradkeller, Gartenparzelle, Intercity, Interregio, Tram, Seilbahn, Sessellift, Fiaker. Überall. Zwischendrin auch Dialoge. Aber kaum ganze Sätze. So geht das eben nicht.






lichtmalerin (12.12.06 10:46)
abgesehen davon, dass ich grad vor lachen unter den schreibtisch gerutscht bin: zuviel handlung? gib günther doch mal den tipp, das zu händeln wie in angeblich jedem zweiten deutschen schlafzimmer. rein-raus-fertig.
spart die ausufernde handlung. und dialoge? ach was.
you made my day … greetz heike
jockelfuchs (13.12.06 22:01)
Wieso zuviel Handlung? Geht doch gar nicht. Und reden? Was soll man denn dabei reden? Und die lichtmalerin, macht die da auch mit? Ich versteh eigentlich gar nicht, worum es hier geht?
Erdge Schoss (13.12.06 22:08)
Kein Wunder, lieber Jockel, du bist ja auch schon lange tot.
jockelfuchs (13.12.06 22:18)
Ach so!
Claudia / Website (14.12.06 13:40)
Zu viel Handlung lenkt vom Wesentlichen ab, ist doch ganz klar. Er sollte daran denken, dass Männer immer nur eine Sache gleichzeitig tun können.
Obwohl ein schönes Ambiente, das Auge ist bekanntlich mit.
Erdge Schoss / Website (19.12.06 00:16)
Liebe Claudia, das sehe ich genauso. Also das mit der Handlung. Und auch das Ambiente ist wichtig.