Türchen auf

Ab sofort ist wieder Adventskalenderzeit. Raoul kauft sich jedes Jahr so einen, reißt am 1. Dezember alle Türchen auf und frisst das ganze Ding leer.

Stets frage ich ihn, warum er sich keine Tafel Schokolade gönnt. Klar, sagt er, das könnte er auch, aber das wäre nicht das gleiche.

14 Kommentare zu “Türchen auf”


  1. Ich habe alle 24 Püllken Flens durchnumeriert. *plopp* :)

  2. Ein Klassiker in diesem Zusammenhang der Interaktive Weihnachtskalender. Man nehme einen WOhnblock mit mindestens 24 Wohneinheiten. Und klingle bei jeder Tür an. Mit etwas Glück erwischt man die vernachlässigte Hausfrau / den vernachlässigten Hausmann die / der auf den / die Postbote/in wartet. Mit etwas Pech einen klagswütigen Pensionisten oder einen mächtig verärgerten Gewalttäter im Schrankformat…

  3. 3Erdge Schoss

    Und die, werter Herr Atzventzkrantzkertzenblogger, halten wirklich bis Heilichabend? Im Leben nicht!

    Herrlich, werter Herr Rick, und allemal spannender als Schokolade. Zudem deutlich kalorienärmer, auch und gerade, weil “dicke Lippe” (s. Schrankformat) diesbezüglich nicht ins Gewicht fällt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. 4Westpfalz-Johnny

    Adventskalender is a state of mind!

  5. *lach*
    bestückt er ihn dann gleich wieder neu und schließt alle Türchen wieder ab?

    Ich würde überall Pfefferminztaler reinlegen.

    Einen schönen 1. Advent wünsche ich Ihnen
    NaturElla

  6. Das ist wie mit den Kopfwehtablettenröhrlein: wenn man richtig Lust auf kein Kopfweh mehr hat, so richtig geil auf Keinkopfwehmehr ist, dann schluckt man schon mal ruckzuck ein ganzes Röhrlein Kopfwehtabletten, gell?
    Und dann ist’s natürlich gut, wenn irgendwann der Deckel aufgeht.

    Die meisten papierenen Atzventzkalender werden ja übrigens einwandfrei verdaut, man braucht also die Türlein garnicht erst aufzufummeln.

    Advent heil!
    Mahlzeit E. Schmitz

  7. 7Kiki

    Als Kind habe ich ähnlich gehandelt. Ich merkte, daß ich erwachsen wurde als ich bei meinem Adventskalender irgendwann drei oder vier Tage im Rückstand war und es nicht gemerkt hatte. Ein schmerzlicher Prozeß, das Älterwerden. Zum Trost habe ich dann umgehend die restlichen Türchen leergemampft. Da war ich dann wieder fünf.

  8. Ich kaufe mir jedes Jahr so’n Dingen und vergesse jeden Tag auf’s neue ein Türchen zu öffnen. Heiligabend gibt es dann eine unkontrollierte Kalenderöffnung, bei der die kleinen Schokoladentäfelchen schon mal durch das ganze Zimmer fliegen. Diese dann zu suchen und einzusammeln, hat etwas von Ostern…

  9. Werter Herr Schoss,

    ich kann Herrn Raoul zwar verstehen: Beim Advenntskalenderaufeinmalleeren geht es um das Prinzip. Ich für meinen Teil hielt noch nie etwas davon, über einen Adventskalender herzufallen wie andere über Polen.

    Ich finde den Gedanken beruhigend genug, dass ich es mittlerweile ohne elterlich-moralwächterliche Aufsicht könnte, wenn ich denn wollte.

    Das ist so ähnlich, wie sich selbst Geschenke unter den Weihnachtsbaum legen und noch vor der Bescherung auspacken. Und möglicherweise gleich wieder einpacken, damit man auch zur Bescherung noch etwas davon hat. Das geht mit dem Adventskalender eher nicht.

    Festliche Grüße,
    Ihr Scheibster

  10. 10Erdge Schoss

    Da, werter Herr Westpfalz-Johnny, wage ich nicht zu widersprechen.

    Raoul, liebes Fräulein NaturElla, schafft da Fakten: Was leer, ist leer. Und Ihnen auch Advent sondergleichen.

    Mit reinpapiernen Kalendarien, werter Ettore, muss man Raoul nicht kommen, essbare allerdings wären vielleicht ein Kompromiss, so wie das Porzellan und das Besteck und der ganze Speisewagen bei der Bahn, wenn die Faulenzer denn mal wieder fahren.

    Erwachsenwerden, liebes Fräulein Kiki, ist oft unglaublich schmerzhaft, das kann ich bestätigen.

    Unkontrollierte Kalenderöffnung, werter Herr Schmidt, soll ja eines der letzten Abenteuer des westlichen Menschen sein. Haben Sie solches möglicherweise dokumentiert, egal wie, Hauptsache Film oder Foto?

    Sie gehen da, werter Herr Scheibster, augenscheinlich streng raketenwissenschaftlich heran. Respekt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  11. Ich empfehle [mir möge diese dreiste Eigenwerbung verziehen werden] internettige Adventskalender. Denn durch selbige wird das Verspeisen merklich erschwert. Und trotzdem können sie süß sein.
    Einigermaßen gutes Beispiel:
    http://www.fonflatter.de/advent/adventskalender.htm
    Und so.

  12. 12Erdge Schoss

    Werter Herr Bastian, da will ich ausnahmsweise nicht so sein, bestehe aber umgehend darauf, dass auch Sie mich empfehlen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  1. [...] knapp – tragisch – lesenswert (klick)  [...]

  2. [...] Und immer daran denken: In jenen Jahren waren wir in PISA noch nicht so übel. Zwei von dem Kaliber habe ich noch, aber die gibt’s wann anders. Man muss ja schließlich nicht den ganzen Adventskalender auf einmal wegfräsen. [...]

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