Das Komplott (3)

Stichwort: Staatsstreich. Nichts anderes hatte Herr Edgar Schmitt im Sinn, als er in frankophonen Gefilden die Sau raus ließ. Unter meinem – und im Namen Kunstgeldilandas. Ich war nur ein Mosaikstein inmitten einer unglaublichen Verschwörung: Ziel war einzig und allein seine Exzellenz Trout I., Staatspräsident und Allerwertester in Personalunion, der auf ungeheuerliche Art und Weise in Misskredit gebracht werden sollte.

Hierzu bediente sich Schmitt einer besonders perfiden Taktik: Er zahlte mit gedeckten Schüttelschecks!

Eine Unerhörtheit sondergleichen. Doch auch Schmitt war nur eine Marionette. Die eigentlichen Drahtzieher saßen im 14 Quadratmeter großen Regierungspalast Tür an Tür mit Herrn Trout, der von all dem nichts ahnte, da er als Herausgeber des Aufklärungsmagazins Stars in Strapsen in die Fertigung der kommenden Ausgabe vertieft war – derweil Fräulein Minou Rodriguez, Ministerin für Irgendwas, die Schecks außer Landes schmuggeln und Schmitt zuspielen ließ.

Mit ihrem Aufruf an mich, “der breiten, unbegrenzten Öffentlichkeit schonungslos und in epischer Breite alle Details der Affäre offen zu legen”, versuchte sie in einer schrillen Inszenierung als brutalstmögliche Aufklärerin das Vertrauen seiner Eminenz zurückzugewinnen.

Seitdem hat sich der Allerwerteste nicht mehr der Öffentlichkeit gezeigt – entweder, weil er vor Gram vergeht angesichts der Illoyalität, oder weil er noch immer nicht fertig ist mit seinem Heft …

3 Kommentare zu “Das Komplott (3)”


  1. Sie sollten sich beim bnd als berater bewerben, damit die racker den umgang mit subtuilen methoden erlernen.

  1. [...] am letzten Wochenende bekannt wurde, stand die Ministerin für Irgendwas, Minou Rodriguez, unter einem bösen Zauber, der in direktem [...]

  2. [...] alle Fakten des Skandals um das kurzzeitige Verschwinden von Superminister Erdge Schoss und die Involvierung der Ministerin für Irgendwas, Minou Rodriguez, der internationalen Öffentlichkeit vor. Zugeschaltet war über [...]

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