Eine rein
Die Irren haben es wieder getan – und die Geschichte ist schnell erzählt: zwei Herren, ein Fräulein, und für Viktor gibt’s ein paar auf die Zwölf.
Sex, Liebe, Abenteuer und Ausdruckstanz. Die satirische Seifenoper, täglich frisch.
Die Irren haben es wieder getan – und die Geschichte ist schnell erzählt: zwei Herren, ein Fräulein, und für Viktor gibt’s ein paar auf die Zwölf.
Zu hohlhipperisch, sagt Baptiste, um der Vergessenheit anheim zu fallen.
Heute: verhohnepiepeln.
Der Claus ist tot. Mit dem Kopfkissen hat er sich erstickt. Eine Energieleistung sondergleichen, zu der er zeitlebens nicht fähig schien.
Erstmals brachte er zu Ende, was er angefangen hatte. Und das trotz der Knebel, die ihn bis zuletzt ans Bett fesselten. Wie er das schaffte, wird er wahrscheinlich nicht mehr erzählen.
Die Idioten mit den Laubbläsern haben die letzten Blätter verscheucht. Es wird Winter in Mainhattan. Elvis hat die Pflanzen von der Penthouseterrasse nach drinnen geschafft und ist mit Horst in den Skiurlaub gefahren, der anschließend einen Stapel Wäsche in die Reinigung schleppen wird, weil Elvis solange nicht bügeln will, bis Horst sich wieder die Brust rasiert.
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Fiedler & Goncorek trauern immer noch den reinigungslosen Tagen nach. Nicht wegen der Reinigungslosigkeit, sondern wegen Mutter Shkëlzen, die so lecker kochte und sich seit dem Geiseltausch nicht mehr blicken ließ. Ansonsten laufen die Geschäfte gut.
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Mutter Shkëlzen wiederum hat dem eigenen Sohn die Kapriolen um ihre Entführung noch nicht verziehen. Der, immerhin Pate der Mainhattaner Trockenbauschaummafia und zeitweise Inhaber besagter Reinigung, hatte erst Wochen ins Land ziehen lassen und die Lösegeldforderungen der Kidnapper ignoriert, bis er schließlich zu einem an Dramatik kaum zu überbietenden Hütchenspiel antrat, bei dem er die Schlüssel zur Reinigung verlor und Mutti zurück gewann, die seitdem wie ausgewechselt ist und sich weigert, weiter im Souterrain der Villa ihres Sohnes zu hausen.
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Superstimmung hingegen bei Elke und Lothar, die mittlerweile seit Wochen verheiratet sind. Was vor allem daran liegt, dass Elke bereits weiß, was Lothar ihr zu Weihnachten schenken will: einen neuen Wagen mit einem kostbaren Ring im Handschuhfach. Dass es sich dabei um eine günstig erstandene Unfallkarre (Tageszulassung) handelt und der Ring als schwer verkäufliches Diebesgut praktisch gratis zu haben war, weiß bislang nur Lothar.
Dass Claus sich die Pulsadern aufschneidet, hat mich überrascht. Gut, seitdem seine Agentur auf Grund gelaufen war und er Privatinsolvenz hatte anmelden müssen, war er nicht mehr ganz so spendabel.
Aber das war er auch vorher nicht. Mit den Damen lief es dann nicht mehr so rund. Wobei er schon seit der Scheidung von Sonja etwas haltlos schien. Und dass ihn der Auszug aus dem Loft so mitnehmen würde, konnte keiner ahnen.
Jetzt hat er Zeit sich zu erholen in der Psychiatrie, vollgepumpt mit Medikamenten, die eine ganze Büffelherde zu Lämmern macht. Angegurtet wie er so daliegt, könnte er sowieso keiner Fliege etwas zuleide tun.
Es ist vollbracht. Duttmaier hat die komplette Teilchenbeschleunigeranlage wieder montiert.
Allerdings mit einigen Modifizierungen, hauptsächlich, indem er die Stromzuleitungen der Mieter im Keller anzapfte, um Überspannungen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren und LKW-große Löcher wie seinerzeit in der Fassade zu vermeiden.