Würden Sie von diesem Gebrauchtwagenhändler ein Fahrzeug kaufen?
Christian W. ist Repräsentant eines Schuppens für “generalüberholte” Schlitten und macht so seine Geschäfte. “Bisher gut”, wie er sagt. Mit ein paar Scheinchen, die die Frau eines Kumpels rüberwachsen ließ, sollte der nächste Deal vorfinanziert werden: Kriegsfahrzeuge.
Die sollte Kai D. am anderen Ufer des Rubikon abholen. Der wollte aber nicht und gab es an die Presse weiter, die zwei Journalistendarsteller rüber in Christian W.’s Bonbonladen schickte, wo sie knallhart nachfragten, wie das jetzt genau war oder so.


Ist das der, der bei 9live Wischmops und Messerblöcke verkloppt?
scheisse erdge. kannse der chrissi ma am fragen haben ob der die dat da auch am bus am haben is gebraucht? un apropo gebraucht. wer is die schabracke da am sein mit der lange haare?
Irgendwo habe ich den schon mal gesehen, Herr Schoss.
Ich befürchte, das gibt jetzt wirklich Krieg, werter Herr Schoss. Mein Kriegsfahrzeug kauf ich aber lieber beim Schwippschwager von Muammar G., da gibt’s Schnäppchen, für das Geld überlässt ihnen hierzulande keiner mal seine Urlaubsbude zum Übernachten nicht.
Knallhartes Interview wie beim Mossad, Herr Schoss. Bieten Sie auch um die 150€, wenn Sie bei Freunden übernachten. Dann sind Sie hier im Kloster herzlich willkommen.
Ihr Pater Braun
wären wir noch zu zeiten mit pferd und wagen unterwegs, lieber herr schoss, denn hätten einige nur noch den dreck im gesicht kleben oder so. und brille brauchte damals auch keiner.
herzlich und am bonbon lutschen
anja
Lieber Herr Schoss,
eigentlich ‘n Supertyp, der Krischan, wenn er mal nicht so scheinheilig und verlogen wäre.
Scheckheftgepflegt
Banquo
Sehr geehrter Herr Schoss,
gerne würde ich ein Automobil kaufen.Leider bin ich knapp bei Kassa,aber mit einem günstigen Kredit,koennte es gehen.
Herzlichst Ihr
Uebelhoer
Werter Herr Schoss, würden Sie mich bitte zurückrufen, ich habe leider den Anrufbeantworter gelöscht.
F.c.
Nicht auszuschließen, werter Herr Benedetto, dass es in Bälde soweit sein könnte.
Bei besagter Schabracke, werter Herr Busfahrer, handelt es sich um das journalistische Tafelsilber des ZDF, Fräulein Bettina 150 Schausten.
Ganz unbekannt, liebe Frau von Schweden, kommt er mir auch nicht vor.
Haben Sie, werter Herr Inishmore, die Überführungskosten mitgerechnet oder ist das nicht nötig, weil sie sich vor Ort engagieren? Was ich Ihnen sowieso empfehle würde angesichts des rückenfreundlichen Wetters.
Pfeilgerade, werter Pater Braun! In meinem langen Leben ist mir noch kein Interview vor die Linse gekommen, bei welchem das Gegenüber knallharter durchgemangelt wurde. Wie im Kuschelparadies. Und: 150, Minimum. Sie etwa auch?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Würde, liebes Fräulein Anja, nicht ihr ganzes Honorar mit Besuchen im Freundeskreis verplempern, könnte sie sich garantiert auch ein Kassengestell leisten.
Wahrscheinlich, werter Herr Banquo, sogar der superste, der als Repräsentant zu haben ist, was auch wieder für sich spricht. Wie geht’s eigentlich Richard von Weizsäcker?
Sie, werter Herr Doktor, sollten einen Ihrer Parteifreunde zu Rate ziehen. Der kennt sicher wen, wer wieder jemanden, und eh Sie sich versehen, besitzen Sie nicht nur ein neues Automobil, sondern auch die Schlüssel zum Haupteingang von Schloss Bellevue.
Sofort, liebes Fräulein Cinderella! Und morgen steht’s dann wieder in meterhohen Lettern über Hessen.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Lieber Herr Schoss,
dieser soll als Universalgelehrter mit Französischkenntnissen nun als Joujou Seitenschneider auf der “Ècole de la vie” irgendwo in Frankfurt arbeiten.
Hörensagen
Banquo
Joujou = Richard ? Gottes Prüfungen sind hart und ich hoffe Herr Banquo es ist nur ein Gerücht. Trotz allem, muss ich mich jetzt erstmal erleichtern, nur…wohin ?
http://www.youtube.com/watch?v=pSGYnzMsUEw
Ihr Pater Braun
Was blitzgleich, werter Herr Banquo, die außerordentliche intellektuelle Qualität der Gespräche in den Pausen erklären würde. Sind Sie eigentlich versetzt worden?
Solche Bermudas, werter Pater, wollte ich schon immer nicht haben. Sie etwa?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Heute morgen, werter Herr Schoss, hat der durchaus respektable und ernsthafte Radiosender meiner Wahl verlauten lassen, dass der Herr Bundespräsident am Neujahrstag (oder einem nahe gelegenen anderen Datum) vor Schloss Bellevue Zuversicht verbreitet habe.
Wenn das mal nichts ist.
Aber ein Fahrzeug würde ich nicht von diesem Herren kaufen.
Ihr textorama
In der Kunst des Aussitzens, werter Herr textorama, sollen Christunionisten wahre Meister sein. Nicht einmal einen Ersatzreifen würde ich von dem Kranich kaufen.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss