Herrschaftszeiten!
Es ist wieder so weit. Auf zur nächsten Spritztour!
Gehaben Sie sich wohl!
Seien Sie keck und kokett!
Bis bald
Ihr Erdge Schoss
Sex, Liebe, Abenteuer und Ausdruckstanz. Die satirische Seifenoper, täglich frisch.
Es ist wieder so weit. Auf zur nächsten Spritztour!
Gehaben Sie sich wohl!
Seien Sie keck und kokett!
Bis bald
Ihr Erdge Schoss
Mit Urban Gardening auf seiner ehemals elenden Parzelle verdient sich Walter Serge derzeit dumm und dämlich. Auch und gerade, nachdem er 30 Zentimeter unter der Grasnarbe eine Lage Beton gießen ließ, was den Gartenwerkzeugverkauf ungemein stimulierte.
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Elvis’ Bügelboykott zeigte Wirkung. Widerwillig, aber letztlich doch, stutzte Horst sein wattig wallendes Brusthaar und trägt nun wieder akkurate Hemden, die er demonstrativ offen bis zum Bauchnabel lässt.
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Sich adlergleich in die Lüfte zu erheben wie der unglaubliche Herr Schneck beabsichtigte auch Boris, übersah dabei jedoch, dass adlergleiches Abheben nicht einmal als Sonderdisziplin durchgeht beim Liegeradfahren. Was die Leitplanke am Fuß der Böschung genauso sah.
Ursprünglich als Erkennungsmelodie für ein zum Bordell umfunktioniertes Kloster unweit der deutsch-polnischen Grenze komponiert, erklang Vaudevilles Jahrhundertchanson im Schbricz-Schbradcz bei der Uraufführung gleich zweimal: zum ersten und letzten Mal.
Günther, Lichtgestalt des osteuropäischen Vögelflilms und Aufsichtsratsvorsitzender der Betreibergesellschaft, war Viktors retroromantische Elegie letztlich zu wenig bumsfidel. Was seinerzeit bei nächtelangen Kartenpartien mit einem Schwippschwager Rachmaninows von der Ahnung zur Gewissheit wurde, derweil weißrussische Landfräuleins Stroh droschen wie nicht mehr ganz dicht.
Schwere Woche für Brunner: erst nahm sich Parteikamerad Alfred das Leben und jetzt muss auch noch sein liebster Labrador ohne Herrchen auskommen.
Denn das verschwindet für acht Jahre hinter Gittern, was in Hundejahren gerechnet fast lebenslänglich ist. Dabei könnte der Köter von Brunners Grüßcousin Sigurd froh sein: um ein Haar wäre er anstatt des Herrchens in den Knast gewandert, weil dieses ihm den Tod von Frauchen ins Fell schieben wollte.
Das war sterngranatenblau vom Sanitärporzellan geglitten und anschließend mit Würgemalen am Hals nicht mehr aufgewacht, was nur der Flohteppich getan haben könne, wie Herrchen behauptete. Was das Düsseldorfer Landgericht anders sah. Und Brunner nun nicht weiß, wohin mit Labrador Shlomo.
“Alle Verliebtheit, wie ätherisch sie sich auch gebärden mag, wurzelt allein im Geschlechtstriebe.”
“Meine Rede: Es geht immer ums Ficken.”
“Immer?”
“Immer.”