Auf Augenhöhe

Eva war sich sicher, den revolutionären Autobahnimpressionisten Chaim Sonnenfeld fest auf dem Dach des Mercedes Ponton, Baujahr 59, verzurrt zu haben. Was sich als Irrtum herausstellte.

In einer Rechtskurve kurz hinter der Autobahnraststätte Pfeffermühle sprang der Knoten des Brustgurts auf und entließ den jüdischen Spektakulärinszenierer, der von Glück sagen konnte, dass die knöchelabwärts zur Sicherung gedachte Takelage hielt sowie der Spiegel der Beifahrertür, an dem er sich einhändig bis zur nächsten Parkbucht festkrallte …

Erdge Schoss, erdgeschossrechts: Chaim Sonnenfeld, Autobahnimpressionen #5

Autobahnimpressionen #5
Auf Augenhöhe

16 Kommentare zu “Auf Augenhöhe”


  1. 1Dr.Übelhoehr

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    …und der Außenspiegel rechts,an dem Herr Sonnenfeld Halt fand,war hoffentlich korrekt in Schwarz-Rot-Gold eingehüllt,wie man es hier allerortens sieht.

    Herzlichst
    Ihr Uebelhoehr

  2. 2oliver

    ist das eigentlich politisch korrekt, lieber herr schoss, wenn worte wie jüdisch und autobahn zusammen in einem blog veröffentlicht werden?

  3. 3busfahrer

    rechtskurve? scheisse erdge. mir der bus kann nur am links am fahren.

  4. 4Benedetto

    Natur ist überall, in uns und außer uns; es gibt nur etwas, das nicht ganz Natur ist, sondern vielmehr ihre Überwindung und Deutung: die Kunst.
    Franz Marc

  5. 5textorama

    Ich kenne Außenspiegel, werter Herr Schoss, die das nicht so leicht verdaut hätten. Das war eben noch Qualität, damals. Damals noch natürlich.

    Jetzt erstmal: Kaffee! Olé, gerne auch au lait.
    Ihr textorama

  6. 6Silvia von Schweden

    Mit dieser Nummer können Eva und Chaim sofort im Tigerpalast auftreten, Herr Schoss.

  7. Im Pfungstädter Moor (A7) hat mein Nennonkel Jespersen 1974 eine Pfefferleiche gefunden.

  8. 8Erdge Schoss

    Das, werter Herr Doktor, sowie die Überzieher aller am Bolzfest teilnehmenden Elferräte, zuzüglich der Wimpel jeder Truppe, die in der Qualifikation scheiterte.

    Lassen Sie, werter Herr Oliver, mich Kant aufs Feld führen: normative Kraft des Faktischen. Wenn ein jüdischer Autobahnimpressionist in einer Rechtskurve vom Dach rutscht, wäre es doch grob fahrlässig, die Fakten zu verfälschen, auch und gerade auf einer Schnellstraße wie dieser.

    Haben Sie, werter Herr Busfahrer, schon einmal über eine Inspektion nachgedacht?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  9. 9Erdge Schoss

    Pfeilgerade, werter Herr Benedetto! Und was man davon so alles mitnehmen kann bei Fastlichtgeschwindigkeit an einem Beifahrerspiegel festgekrampft, wird Ihnen Sonnenfeld berichten können, sobald Magen und Lunge ausgepumpt sind.

    Damals, werter Herr textorama, wogen Außenspiegel noch mehr als heutzutage ganze Wagen. Darauf einen corretto doppio!

    Können, liebe Frau von Schweden, Sie vermitteln?

    Heilandzack, bester Herr Schneck! War sie noch genießbar?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  10. 10Pater Braun

    Ist das jetzt ein Suchbild, Herr Schoss ? Ich kann die Pfefferleiche von Herrn schneck auch nach intensivem Suchen nicht finden, meine aber links unten eine Stechmücke zu erkennen.

    Ihr Pater Braun

  11. 11Erdge Schoss

    Um Himmelswillen, werter Pater Braun, haben Sie mich jetzt erschreckt! Im ersten Moment hatte ich Sie für Herrn Waßmuth gehalten und seinen Wunsch nach Quiz.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. 12Pater Braun

    Herrjemine, ist Herr Waßmuth etwa die Pfefferleiche ?

  13. 13busfahrer

    scheisse erge. is dat kant auch ne fahrer vonne bus am haben? soll sich vom der acker am fahren. is der mein revier sein. un wat bisse mit denken dat der darmspiegeln mit der meine bus am haben is? bisse danach am rechts lenken haben?

  14. 14busfahrer

    scheisse erdge. gez war der d am wech sein.

  15. 15Erdge Schoss

    Heiliges Kanonenrohr, werter Pater Braun, malen Sie den Amtsschimmel nicht an die Wand!

    Kant, werter Herr Busfahrer, besaß nach den mir vorliegenden Informationen nicht einmal einen Fahrradführerschein.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  16. 16Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    war der Rückspiegel auf der Beifahrerseite an einem 59er Ponton eigentlich Sonderausstattung und wann wird Herr Sonnenfeld endlich ein Rhönrad besteigen?

    Und mit dem kategorischen Imperialismus von dieser Emanuela will ich nichts zu tun haben
    Banquo

Hinterlasse einen Kommentar