Briefwechsel der Liebe (7)

Erdge Schoss, erdgeschossrechts: Briefwechsel der Liebe

darf ich Dich wissen lassen, dass ich unendlich glücklich bin, Dir mitteilen zu dürfen, dass die Tage mit Pakora, Idli, Murg Tanduri und Fenny gezählt sind und ich mich künftig Hafaloab, Krutspätzle, Riebel und Fraxner Kirsch widmen werde.

Die Koffer sind gepackt und ich vermag es kaum in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf Rechtsverkehr freue. Apropos Verkehr. Vorgesehen auf meiner Reise vom windignassen Norden in den sonnenumflorten Süden ist ein mehrminütiger Aufenthalt in Mainhattan, wie geschaffen für ein romantisches Stelldichein, dem ich schon jetzt entgegenfiebere.

In ewiger Liebe
Dein Montgolfier

14 Kommentare zu “Briefwechsel der Liebe (7)”


  1. 1Pater Braun

    Romantisches Stelldichein auf der Durchfahrt, dieser Fuchs. “Zwei, drei Schoppe un dann poppe”, sagt der Frankfurter dazu. Nicht etwa, das ich das befürworten würde, Herr Schoss.

    Ihr Pater Braun

  2. 2textorama

    Man muss es ja auch nicht übertreiben. Und eine Reise soll ja auch nicht zu lange dauern. Das hält nur auf.

    Ihr textorama.

  3. 3Benedetto

    Nach Pakora, Idli, Murg Tanduri und Fenny scheint Montgolfier noch immer nicht satt zu sein. Maradona hat es mal mit einer Magenverkleinerung versucht. Geholfen hat es nichts.

  4. 4Silvia von Schweden

    Das muss Liebe sein, Herr Schoss!

  5. 5Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    sehr löblich von Montgolfiere, dass er in der kurzen ihm zur Verfügung stehenden Zeit ein oder zwei neue Einflugschneisen im Transitbereich des Flughafens ziehen will. Die Delinquentinnen werden Schlange stehen.

    Müssen ja nicht alle Christine heißen
    Banquo

  6. 6Dr.Übelhoehr

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    lange musste Christine und ich warten,um etwas von diesem windigen Schönschreiber zu hören,und nun ein in Aussicht gestelltes Stelldichein mit seiner Geliebten Christine.
    Der Himmel hängt voller Geigen.

    Herzlichst
    Ihr Uebelhoehr

  7. 7Erdge Schoss

    Ein Gottesdienst, werter Pater Braun, wäre Moshammer angeblich auch lieber gewesen. In der Kürze der Zeit ließ sich jedoch keiner auftreiben.

    Pfeilgerade, werter Herr textorama, Reisende soll man reisen lassen. Pausen gibt es sowieso genug, der Deutschen Bahn sei Dank.

    Maradona hin, Moshammer her, werter Herr Benedetto, ist Appetit nicht ein willkommenes Zeichen vorzüglicher Verfassung?

    Findet die Liebe, liebe Frau von Schweden, nicht immer einen Weg?

    Romantisch verwirrt und voller Empathie, werter Herr Banquo, soll sich Christine ins nächste Taxi gesetzt und darauf gehofft haben, eines der ersten Wartemärkchen zu erhaschen.

    Er hängt, werter Herr Doktor, und zwar so was von!

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  8. 8textorama

    Der reinste Bundesbahnsinn, werter Herr Schoss. Ein Tor der der Bahn in Fragen pünktlichkeit und witterungsbeständiger Zuverlässigkeit auf den Leim geht.

    Öffis, nur wenn es nicht anders geht! Ansonsten: Fahrrad heißt die Devise. Oder Schwedenstahl!

    Olé
    Ihr textorama

  9. 9Erdge Schoss

    Vorbildlich, werter Herr textorama! Als überzeugter Anhänger des Individualverkehrs würde ich das Feld sofort politisch besetzen, wären die Schellenbaumträger der Bewegung nicht unlängst tragisch gescheitert

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  10. 10Pater Braun

    Ein Lied, zwo, drei, vier.

    Oh Schellenbaum, oh Schellenbaum, wie schön klingt Deine Schelle. Du schellst nicht nur zur Sommerszeit, nein….

  11. 11textorama

    Verkannte Genies, erkannter Wahnsinn. Aber irgendwie und irgendwohin weisend, werter Herr Schoss.

    Ihr textorama

    P.S. sagen Sie mal, werter Pater, war da was im Messwein? Zuwenig Oktan, am End?

  12. 12Pater Braun

    Kleiner Spaziergang durch unsere Klosterhanfplantage, der Tarnung wegen kurz Klohapla genannt, lieber Herr textorama. Ich lade Sie gerne zum nächsten Tag der offenen Tür ein. Kuttenrennen, Glockenbimmeln, “Wer fängt Bruder Leichtfuss” Wettbewerb und Möchnfrisurencontest sind unsere diesjährigen Highlights.

    Ihr Pater Braun

  13. 13textorama

    Das wird ein Spaß, werter Pater. Besonders der letzte Punkt. Trägt man die Tonsur nun keck seitlich? Mit Muster?

    Ich hab Mopp am Kopp.
    Ihr textorama

  14. 14Pater Braun

    Wir haben dieses mal aus sozialen Aspekten einige Berliner Jungfriseuraspiranten mit versemmelter Prüfung eingeladen. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Vielleicht ein schöner Schnitt mit Kraffitti-Note.

    Ihr Pater Braun

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