Einhundertzweiundsiebzigtausend Grad Celsius

Erdge Schoss, erdgeschossrechtsNach Einschätzung meines Hausarztes dürfte ich mit drei Hitzeschlägen davon gekommen sein.

Was alles andere als selbstverständlich war am heißesten Tag des Universums, als ich bei einhundertzweiundsiebzigtausend Grad Celsius über Seen aus kochendem Asphalt segelte in teflonbeschichteter Oberbekleidung und en passant bewies, dass wahre Cabriopiloten lieber einen veritablen Dachschaden riskieren als geschlossen zu fahren.

13 Kommentare zu “Einhundertzweiundsiebzigtausend Grad Celsius”


  1. 1textorama

    Apropos, dass an Ihrem Dach, werter Herr Schoss… Mopp am Kopp? Oder hitzeabführende HightTech-Keramik von der NASA?

    Mir ist zu warm! Ah, was red´ich: zu heiß!
    Ihr textorama

  2. 2Silvia von Schweden

    Auf dem Weg nach Kuba, Commandante Schoss?

  3. 3Benedetto

    1,80 pro Liter. Oder fahren Sie mit Methangas?

  4. 4Pater Braun

    Ledersitze, Herr Schoss ? Hoffentlich nicht, denn sonst kommen zum Dachschaden auch noch Siedeeier, Blasenbacken und Steissverbrennungen dritten Grades hinzu.

    Ihr Pater Braun

  5. 5Dr. Walter Waßmuth

    Sehr geehrter Herr Schoss,
    hätte ich gestern Abend die Fußnägel geschnitten, hätte meine dicken Onkel jetzt keine Frischluft. Das sieht doch scheiße aus!
    Ihr Walter Waßmuth

  6. 6Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    bei diesen Temperaturen klettere ich immer nach Aktivierung des Autopiloten über den Scheibenrahmen auf die Motorhaube und zeige der Welt – ab Landstraßentempo – die schönsten Posen des Silver Surfer. Mein letzter Hitzschlag war übrigens keiner, es war die obere Kante des Garagentors.

    Kein großer Unterschied
    Banquo

  7. 7Erdge Schoss

    Unter ähnlichen Umständen, werter Herr textorama, griff ich unlängst zu einem randvoll mit Eiswürfeln gefüllten Zinnwännchen, was Wunder wirkte. Und: In der Tat, es handelt sich um original Bembel-Keramik mit integrierter Hitzeabfuhr, die seinerzeit schon dem Astronautentandem Schenk und Wöhr dienstbar war.

    Ihr Wunsch, liebe Frau von Schweden, ist mir Befehl.

    Mein Hobel, werter Herr Benedetto, ist keine Kuh. Wären Sie so nett, mir Ihren Goldesel zu leihen?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  8. 8Erdge Schoss

    Deswegen, werter Pater Braun, ja die teflonbeschichtete Oberbekleidung, und zur Sicherheit schockgefrostete Dessous, was, zugegebenermaßen, etwas heikel war beim Anziehen.

    Wovon, werter Herr Waßmuth, man getrost ausgehen darf.

    Vorbildlich, werter Herr Banquo! Aber wie schafft es bei solchen Extremtempi das Strohhütchen auf Ihrem Heldenhaupt zu verbleiben?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  9. Wir sind ja manches gewöhnt und auf hohe Temperaturen in staubigen, schattenlosen Steppen konditioniert. Bei dieser Hitze kommen aber selbst wir beim Ficken ins Schwallschwitzen. So eine Kacke aber auch!

  10. Ich sag’s nicht gerne, werter Herr Schoss, aber ihre phänomenale Hitzebeständigkeit hätte der Eintracht gut zu Gesicht gestanden. Vor allem den Blindfischen vor mir.

    Ihr Oka Nikolov

  11. 11Erdge Schoss

    Aber, werte Herren Roberts, wenn’s doch einer guten Sache dient …

    Sie wissen, werter Herr Inishmore, wie man Trost spendet und zugleich Öl ins Feuer gießt. Ich bitte Sie inständig: Bitte sorgen Sie dafür, dass im kommenden Spätfrühling nicht mehr als 15 Plätze zwischen Ihren Helden und Okas Orgelpfeifen liegen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. Hinten links, Herr Schoss, der Fahnenmast!! Noch rechtzeitig gesehen?

  13. 13Erdge Schoss

    Selbstverständlich, werter Herr Winkelsen! War’s einer aus der Lieferung vom Mai oder die Sonderdition Juli?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

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