Gott gnade Amerika

Erinnert sich noch jemand an Mitt Romney? Richtig, der Kandidat der Republikaner, der von nichts Ahnung hat und deshalb Präsident der Vereinigten Staaten werden will.

Schon jetzt legendär, wie er – Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Multimillionär, Unternehmensberater und Befürworter der Todesstrafe – seine Tour de Force durch alle Fettnäpfchen anlässlich seiner Europatournee erklärte: “Ablehnung auf die eine oder andere Art ist ein wichtiger Bestandteil im Leben eines jeden.”

Gott gnade Amerika, dass solch ein Schwachstromelektriker ins Weiße Haus einzieht. Viel Anlass zur Hoffnung gibt es jedoch nicht, flutscht dem Allmächtigen doch immer mal wieder ein Stimmzettelchen aufs falsche Häufchen. Wie damals in den Sümpfen Floridas, als aus dem Brackwasser der Fleisch gewordene Kurzschluss auftauchte …

17 Kommentare zu “Gott gnade Amerika”


  1. Al Gore hatte die meisten Stimmen damals, aber George W. Bush wurde Präsident. Könnte durchaus wieder passieren.

  2. 2anja

    was für eine verrückte welt, lieber herr schoss.

    herzlich und fuck you – nicht sie, sondern die pappfigur da oben
    anja

  3. 3Benedetto

    Und es geht geradeso weiter:

    Bei den Vorwahlen in Iowa am 3. Januar 2012, “den knappsten Vorwahlen aller Zeiten”, wurde für Mitt Romney zunächst (und wie sich später herausstellte fälschlich) ein Stimmenvorsprung von 8 Stimmen gemeldet. Eine Nachzählung ergab einen Stimmenvorsprung von 34 Stimmen für seinen Gegenkandidaten Rick Santorum, allerdings fehlten bei beiden Zählungen die Stimmen aus acht Wahllokalen vollständig.

  4. 4Pater Braun

    Das Problem wird sein, nicht die Europäer wählen den US Präsidenten sondern die Amerikaner. Hasta la Vista Baby.

    Ihr Pater Braun

  5. 5busfahrer

    scheisse erdge. bisse gez am politik am machen? musse mir für dem presi am wählen haben. dafse bisse tod am sein bis für der umsonst im mir der bus am fahren haben.

  6. 6textorama

    Aus unserer Sicht, werter Herr Schoss, sind die amerikanischen Wahlergebnisse Ungereimtheiten. Aus amerikanischer ist das ganz normal. Besonders in so sonnigen Ecken Florida, da wo auch der Orangenboy herkommt. Und Schuld hat –natürlich – nicht der Ami, sondern das metrische 10 Fingersystem. Das können die einfach nicht. Die zählen mit ungerade Fingern und halben Füßen.

    Schätze ich.
    Ihr textorama

  7. 7Silvia von Schweden

    Aus staatspolitischen Gründen halte ich mich zurück und werde einen Teufel tun, auch nur ein Wort über die zwei Torfköpfe zu verlieren, Herr Schoss.

  8. 8busfahrer

    scheisse silvi. bisse wat mit dem am haben? nim mir.

  9. Das Kreuz an der richtigen Stelle zu machen, fällt bekanntlich nicht leicht. Das Zählen derselben offensichtlich dann auch nicht. Deshalb haben wir auch immer Probleme bei den Einbürgerungsprüfungen, die so kacke in Multiple Choice-Technik verfasst sind. So besoffen kann man doch fast nicht sein! Scheissreckskram! Frei nach Ambros: Uns geht es wie dem Jesus – uns tut das Kreuz so weh…

  10. 10Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    wurde der Schorsch aus dem Video nicht damals von seinem Vater zur Nationalgarde angemeldet, damit er nicht ins ferne Vietnam musste und so weiter auf dem Feld seiner heimischen Farm als vermutlich ganz dringend benötigter Erntehelfer eingesetzt werden konnte?

    Fortunate Son
    Banquo

  11. 11Erdge Schoss

    Das, liebes Fräulein Chnübler, klappte damals formidabel. Ob’s damit zusammenhing, dass Jupps Bruder Jürgen Vollvosten Gouverneur der Sümpfe war?

    Mir, liebes Fräulein Anja, ist bis heute nicht klar, was mich mehr schaudern lässt: Dass Herr Vollvosten Präsident wurde, oder dass eine Nation für einen vom Pausenclown zum Politdarsteller mutierten Tölpel stimmte.

    Wahrscheinlich, werter Herr Benedetto, handelte es sich um eine Trockenübung für die große Auszählung zum Finale.

    Ob’s, werter Pater Braun, helfen würde, wäre das tatsächlich drin? Bunga Bunga!

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. 12Erdge Schoss

    Vorbildlich, werter Herr Busfahrer, aufrechte Staatsmänner braucht das Land. Meine Stimme haben Sie!

    Bedenkt man, werter Herr textorama, obendrein, dass drei Fuß ein Yard sind, und es davon 1760 braucht, um die Meile zu komplettieren, wobei gern einmal die eine oder andere Zehennagellänge auf der Strecke bleibt, wundert einen fast nichts mehr. Apropos: Wussten Sie, dass eine Furche 660 Füße misst?

    Was, liebe Frau von Schweden, Ihnen vortrefflich gelang.

    Und, werte Herren Roberts, nicht nur das Kreuz!

    Pfeilgerade, werter Herr Banquo, und zwar als Erntehelfermeister, angeblich vorrangig auf einer Plantage, wie sie Pater Braun innerhalb seiner Klostermauern pflegt. Glück muss man haben!

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  13. 13textorama

    Das hier, werter Herr Schoss, ist besser als Telekolleg.

    Mit Dank.
    Ihr textorama

  14. 14anja

    … bussi go for präsident, dass ist heute das erste gescheite das ich höre. danke die herren.

    herzlich und brauchen die herren noch marketing unterstützung
    anja

  15. 15Erdge Schoss

    Mit Dank zurück, werter Herr textorama, ich kann’s manchmal selbst kaum fassen.

    Keine Ursache, liebes Fräulein Anja. Und: unbedingt! Wie steht’s mit Cheerleading?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  16. 16anja

    wie sie wissen, lieber herr schoss, immer gerne. nach dem nestbau bin ich dabei.

    herzlich und hoch die tassen
    anja

  17. 17Erdge Schoss

    Fantastisch, liebes Fräulein Anja! Zur Chiffon-Garderobe original Puschel oder zwei Bündel Glasnudeln al dente?

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