Besser als nichts
Sonja schleppt sich durch die Tage und sortiert nach Phasen der Mittellosigkeit mittlerweile Zettel in der maroden Firma ihres Vaters. So kommt sie über die Runden, mehr schlecht als recht.
Zwei Kinder schleppt sie mit sich. Sie sind ihr im Weg. Klar, Mutterliebe und das Zeug. Lieber wäre sie frei, um Dinge zu tun. Aber da ist momentan nur Rudolf, ein ehemaliger Eishockeyspieler, den es auf Umwegen in die Firma verschlug und der jetzt seine Zeit absitzt. Kleine Intermezzi mit Sonja, bei der der Lack längst auch ab ist.
Mit Claus, der Sonja die Kinder machte, war es nichts. Seit einem Jahr ist er tot, die Kinder fragen immer noch. Also muss es mit Rudolf heimlich gehen. Aber eigentlich ist auch das nichts. Er ist dumm wie Brot und furzt beim Essen. Sonja mag das nicht, schweigt trotzdem. Sie meint, es ist besser als nichts.
Glauben will sie es trotzdem nicht und hofft noch immer. Auf irgendwas.






Lieber Herr Schoss,
hört sich für mich an wie eine RTL Stammzuschauerin mit mindestens drei Alben von Rosenstolz, welche vom Mann einer Freundin selbst gebrannt wurden.
Mal so ins Blaue
Banquo
machen kann man ja viel oder auch nicht, lieber herr schoss. vielleicht sollte sonja mal overknees anziehen, dann klappt es mit dem nachbarn auch besser.
herzlich
anja
Sieht er wenigstens gut aus, Herr Schoss?
Sehr geehrter Herr Schoss,
grau verhangen,wie das Firmament,über mir.
Herzlichst Ihr
Uebelhoehr
Ich bin etwas verwirrt, wie haben Sie das gemeint Herr Schoss. Ist jetzt der Rudolf besser als nichts oder das “Furzen” an sich ?
Ihr Pater Braun
gibts für furzen beim eishockey eigentlich eine zeitstrafe, lieber herr schoss?
Herr oliver, you make my day !!!
Wenn nicht, Herr Schoss, sollten Zeitstrafen wegen Furzens bei allen Sportarten “eingeführt” werden. Der Videobeweis könnte durch das Aftermikro mit direktem Funkkontakt zum Referee ersetzt werden.
Ihr Pater Braun
Ich wollte was schreiben, aber die kritische Frage von Herrn oliver hat mir gerade infolge ihrer Genialität die Hirnrinde entleert, werter Herr Schoss.
Ach, werter Herr Schoss, du meine Güte! Wann kapieren diese lernresistenenten Dumpfbacken endlich das gar nichts immer noch besser ist als irgendsoein Scheißdreck. Da könnte ich ja schon wieder total AUSRASTEN!
Trübe Aussichten!
Ihr textorama
Hihihi, Zeitstrafe für´s Furzen! Gnihihihi.
Sehr schön.
ich halt mich da raus, verehrte herren der schöpfung.
herzlich
anja
ich kenne mich halt bei eishockey nicht so aus. fussball ist mein sport. mann gegen mann, bzw. herrn schoss oder zugucken. da allerdings zur zeit die falsche mannschaft.
lieber herr pater. after mikro ist mir nicht bekannt. allerdings kenne ich after work.
Extra für Sie, werter Herr oliver:
Gefurzter Fallrückzieher am Mann.
Einfach mal drüber nachdenken.
Möglich. Gefährlich. Eventuell tödlich.
Rot? Gelb? Elfmeter? Weiterspielen?
Und das, werter Herr Banquo, trotz oder wegen Poppi!
Ja, liebes Fräulein Anja, das sollte sie. Unbedingt!
Nicht mal, liebe Frau von Schweden, das.
War es, werter Herr Doktor, nicht Ovid, der sagte, Birnen müsse man im Herbst schütteln?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Wäre es, werter Pater Braun, lediglich die Flatulenz, könnte Sonja bequem auf Rudolf verzichten.
Und zwar, werter Herr Oliver, so was von. Als so genannter “unkorrekter Körperangriff” gibt es dafür gleich zweimal zwei Minuten, falls der Schiedsrichter keinen Schnupfen hat.
Unbedingt, werter Pater Braun! Bei der rhythmischen Sportgymnastik übrigens schon seit 1972.
Keine Ursache, werter Herr Inishmore, morgen ist auch noch ein Tag.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Recht so, werter Herr textorama, man sollte nicht grau tragen, solange es schwarz und weiß gibt!
Ausgezeichnet, liebes Fräulein Anja! Wie wäre es derweil mit einer Autogrammkarte in Overknees?
Und, werter Herr Oliver, am kommenden Wochenende auch noch gegeneinander. Was das wohl werden wird?
Für mich, werter Herr Inishmore, (erneut) Jahrhundertkunst!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Liebes Fräulein anja,
wenn Sie gerade dabei sind, ich hätte auch gerne eine Autogrammkarte von Ihnen in Overknees.
Mit Widmung bitte
Banquo
Fräulein anja, wenn Sie schon einmal dabei sind, mir bite auch.
ich kann ihnen sagen, was das werden wird, lieber herr schoss. die millionärsgraupen vom niederrhein bekommen mindestens 3 buden eingeschenkt und wundern sich danach, dass sie unterm strich stehen.
Als Aufbaugegner für schlingernde Traditionsvereine, werter Herr Oliver, war die hessische Equipe einst berühmt. Einigen wir uns auf Unentschieden?
würde ich sofort unterschreiben, sie charmeur.
sie sind nicht zufällig in der gegend? dann sollten wir uns das grauen live anschauen. und damit meine ich nicht unseren gartenkick.
Hoffentlich gibt es nicht wieder Ausschreitungen und Platzverweise wegen mehrfachem groben Flatulierens.
Ihr Pater Braun
lieber herr pater,
bei der borussia ist momentan so dermaßen die luft raus – da ist nicht einmal mehr ein furz drin – im doppelten sinne.
liebe herren schoss, banquo und pater braun,
im wünsche erfüllen bin ich einzigartig, aber zunächst einmal wünsche ich mir von ihnen etwas …
lieber herr schoss,
von ihnen wünsche ich mir privatstunden zum thema “schreiben ist kunst” mit anschließender weinprobe sowie einem phantastischen essen im gemütlichsten restaurant beim nachbarn und etliche plauder- und gesangsstunden über das leben.
lieber herr banquo,
von ihnen wünsche ich mir eine gemeinsame reise um die welt, erdbeeren essen, im sand liegen und die sterne vom himmel holen, ein wilder ritt durch die wälder, tausendundein wort, luftschlösser bauen und muscheln sammeln.
lieber herr pater braun,
von ihnen wünsche ich mir einen kuss.
wie war noch gleich ihr wunsch?
herzlich
anja
Sie sind eines der genügsameren Schäfchen, Fräulein anja. Ich wage gar nicht daran zu denken, welche Wünsche Sie geäussert hätten, wenn noch ein vierter Herr nach der Autogrammkarte gefragt hätte.
Ihr Pater Braun
Liebes Fräulein anja,
wir sprechen noch immer über zweimal überlang geschnittenes Schuhwerk aus schwarzem Leder, möglichst aufreizend von Ihnen getragen und fotografisch festgehalten. Melden Sie sich noch einmal, wenn Sie die beiden anderen von mir sehr geschätzten Herren abgearbeitet haben?
Fünf von den sieben kann ich
Banquo
Geehrter Herr Banquo, Sie können einen wilden Ritt durch die Wälder ? Ich verneige mich, meine Bandscheiben würden sich bedanken.
Ihr Pater Braun
Unsere Ballstafetten, werter Herr Oliver, habe ich als quasibrasilianisch in Erinnerung. Korrigieren Sie mich, falls ich mich täuschen sollte. Bedauerlicherweise werde ich zum Jahrhundertkick nicht in bergischen Gefilden weilen, sondern zeitgleich an der Parallelveranstaltung “Hessen sucht den Superbembel” als Ersatzjuror teilnehmen.
Jetzt mal, werter Pater Braun, rein ballsportlich betrachtet: Spielt es sich mit Gegen- oder Rückwind besser?
Und das, liebes Fräulein Anja, in Overknees! Hin und weg!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Lieber Gevatter Braun,
das klappt noch, sowohl mit als auch ohne Kokosnüsse.
http://www.youtube.com/watch?v=Z06TDTtOCf4
I wanna be a cowboy
Banquo