Handgepäck

“Was haben Sie in ihrem Handgepäck?”
“Eine Bombe. Hahaha …”

Sechs Monate später gibt es erste Hafterleichterungen. Die nachtschwarze Dunkelheit in der Einzelzelle wechselt ab sofort mit kontrollierten Neonlichtphasen. Ein: sechs Uhr früh. Aus: sechs Uhr spät.

Eine spezielle Starkstromtherapie dient zur Rejustierung der so genannten Check-In-Witzigkeit. Zudem stimuliert sie den Bewegungsdrang. Genauer: das Bedürfnis zu stepptanzen. Was einfacher klingt als es ist mit scheuerschutzfreien Fußfesseln.

5 Kommentare zu “Handgepäck”


  1. 1Erdge Schoss

    Ettore Schmitz / Website (22.7.07 10:10)
    Ja gut, Herr Dr. Schoß, aber das ist alles noch im Prima-Bereich, die CIA darf ja noch viel mehr, überhalb der Genfer Konzession oder wie der unnötige Mist da heisst; und ich bin sicher, da braucht man bald ganrnicht mehr “Hahaha” zu “scherzen” – man kann auch schon in präventive Dummspruchschutzhaft genommen werden. Und, bittesehr, unser Herr Obersowiesopath Dr. Schoipel, mit allen unsichtbaren Beinchen bereits seit Jahren (Hauptschutzverletzung) bei uns im forensischen Einbettzimmer, wird ganz im Einklang mit seinen amerikanischen Barabararen im NaßZELLENbereich auch den Tröpfelhahn gerne aufdrehen lassen undsofort. Tropf. Tropf. Tropf.
    Hahaha. War nur’n Wi

    Drosselbart Schmitz

    waever (22.7.07 12:36)
    Diesen Terroirischten kommen wir noch bei!
    Zusammen mit dem neuen bajuwarischen Chef, der so heisst wie daß, was die Putzfrau immer aus dem Urinal entfernt, werden die Einwohner Deutschlands schon noch rischtig transchparent. Vor allem den Islamischten muss man mal unter den Turban schauen, ob da nicht eine Schzündschnur verschteckeld ischt. Schliesslich mussch der Staat wissen, was der Einzelne so macht und wer nichts Böses im Schilde führt, braucht sich auch vor nichtscht zu fürschten.
    Mir kriegen Eusch alle!
    Also, Bild Reporter werden und Leute denunzieren, nachmittags schön Dumpfbacken TV geschaut and abends bei Neun Live vielleicht noch was gewinnen.
    Übrigens ist das der einzige Sender, wo nicht permant die Sendung von Werbung unterbrochen wird.
    Vor Nazis wie Brunner brauchen wir keine Angst mehr zu haben, die neuen Nazis sitzen doch längst am Ruder, agieren nur viel subtiler.

    Stockfisch / Website (23.7.07 00:32)
    Stepptanzen mit schweren Fußfesseln ist durchaus gut für die Kondition.
    Hm, genau betrachtet wäre damit ein kleiner Bombenwitz sogar Gesundheitsfördernd für Leute die zuwenig Bewegung haben.
    Duck und wech

    Erdge Schoss / Website (23.7.07 07:50)
    Werte Herren, der auch Ihnen bekannte Ministerdarsteller Dokter Waldo Schäufele hat mir in einem anonymen Bekennerbrief ausdrücklich bestätigt, dass die genannten Rejustierungstechniken ohne Wenn und Aber angewendet werden, Stepptanz aber lediglich zur Kür und nicht zum Pflichtprogramm zähle, was ja immerhin mal ein überraschend klares Wort ist.

    KonFerenz / Website (23.7.07 22:30)
    Ein ganz klarer Fall für Jack Bauer. Falls sie noch 24 Stunden durchhalten können.
    Gibt es eigentlich WLAN in der Zelle?

  2. 2Benedetto

    Die Humorlosigkeit an Flughäfen ist zum Fortlaufen.
    http://youtu.be/dfsZyFbc8tI

  3. 3Erdge Schoss

    Hielt man, werter Herr KonFerenz, die Fußfesseln in eine bestimmte Himmelsrichtung, konnte man damit immerhin Radio empfangen.

    Ärgerlich, werter Herr Benedetto, wenn dann auch die Technik nicht mitspielt …

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. 4textorama

    Ironie ist eine selten gewordene Kunst. In manchen Bevölkerungsschichten hält man sie für eine ansteckende Geschlechtskrankheit, was natürlich zu Anfeindungen führen kann. Also Vorsicht vor unbedachten Äußerungen. Entsprechend verarschtes Grenzpersonal zählt Körperöffnungen gerne mehrfach mit und an den Fingern auf und nach.

    Ihr textorama

  5. Autsch.

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