Überbelichtet oder nicht? Heute: Peer Steinbrück
“Peer wer?”
“Na, der Steinbrück.”
“Das Opfer, das die Sozen der Merkel zum Fraß vorwerfen?”
“Pfeilgerade, Charles. Wobei es für die Kanzlerin wohl nichts mehr zu beißen gibt, wenn die Öffentlichkeit mit ihm fertig ist.”
“Weil er sich mit Nebeneinkünften durch Vorträge die Taschen vollmacht, in der laufenden Legislaturperiode mehr als 600.000 Euro?”
“So steht es geschrieben.”
“Na und? Das nimmt doch jedes Politfrettchen mit, wenn es kann. Legal ist es auch, dafür haben unsere Volksvertreter durch entsprechende Gesetze selbst gesorgt.”
“Was in Steinbrücks Fall jedoch für Aufregung sorgt, sind die Auftraggeber: Banken, Versicherungen und andere Organisationen, die man spontan nicht ins Sozenlager zählt. Was hier und da ein Geschmäckle hat.”
“Weshalb Steinbrück erst nicht damit rausrücken wollte, wer die Auftraggeber waren, und nun auf die Salamitaktik setzt, die unlängst dem Gebrauchtwagenhändler von Schloss Bellevue zum Verhängnis wurde.”
“Wenn man sich in gewissen Sphären aufs politische Parkett begibt, sollte man schrittsicher sein.”
“Was dem Kanzlerkandidaten Steinbrück schon in der ersten Runde vortrefflich gelungen ist.”
“Ist er nun überbelichtet oder nicht?”
“Wenn du’s nicht weißt, Charles …”






600tsd euro bekommt ja nicht einmal ein spieler der eintracht, lieber herr schoss. wobei ich natürlich auch nicht weiss, ob sie so gut reden können.
Wenn ich als Bankenvorstand einen Exminister als Pausenclown engagiere, dann habe ich ihn gekauft. Basta.
Muss oder kann Herr Steinbrück die Parteikrawatten tragen, Herr Schoss?
scheisse erdge. wenn ich bei dem gewerkschaft vom die busfahrer am reden hab war ich keine kohle am bekommen gewesen.
Assisprache in Sport und Politik. “Arsch geleckt”, Bruno Labadia gestern in der Pressekonferenz. “Einfach mal das Maul halten” von König Kurt. Was wird Peer wohl sagen, wenn die Nahles ihm einen roten Pullover strickt.
Ihr Pater Braun
ich schmeiss mal ein paar overknees in die runde, lieber herr schoss.
herzlich und schrittsicher
anja
Lieber Herr Schoss,
seit Woodward / Bernstein wissen wir doch, dass die alle lügen.
Und die anderen auch
Banquo
Wir hätten auch Vorträge zu vergeben!
Alle in einen Sack, werter Herr Schoss, und ordentlich draufgekloppt. Es trifft immer den, oder die – jahaha, das ist das Gendermainstreaming – richtigen oder richtige!
Wussten Sie eigentlich, dass man als Honorarvorturner an einer Hochschule in diesem unseren Lande gerade mal 32.- erhält(Einstieg, aufstockbar bis 34,- oder 35,- zzgl. Fahrtkosten)? Und dafür müssen Sie zumindest ein gewisses Maß an Qualifikation mitbringen.
Da stimmt doch was nicht!
Ihr textorama
Nicht einmal, werter Herr Oliver, die ganze Mannschaft. Und ws das für Ihr Olivenbäumchen heißt, können Sie sich wohl denken.
So, werter Herr Benedetto, in etwa?
Wahrscheinlich, liebe Frau von Schweden, hat er keine Wahl.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Um Himmelswillen, werter Herr Busfahrer! Was ließen Sie denn vom Stapel?
“Genossin Andrea”, werter Pater Braun, “danke”. Schließlich hätte es noch schlimmer können, rote Socken beispielsweise.
Das, liebes Fräulein Anja, ist mal ein Vortrag!
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Wer lügt, werter Herr Banquo, muss zumindest einmal Bekanntschaft mit der Wahrheit gemacht haben. Hilft zwar auch nicht, klingt aber gut. Westside Story!
Ausgezeichnet, werte Herren Roberts! Stehen die Themen schon fest oder darf wieder gejammt werden?
Demnach, werter Herr textorama, sind Steigerungen von fast zehn Prozent drin, Fahrtkosten exklusive. Da können Sie ja drei Jahre in Saus und Braus leben, bis es die Inflation wieder nimmt. Herr Steinbrück war Finanzminister und kann das garantiert bestätigen.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Apropo Politiker, die Berichterstattung im Focus Liveticker wird in harten Zeiten eher romantisch.
12.32 Uhr: Angela Merkel eilt in schwarzer Hose und hellgrünem Blazer die Flugzeugtreppe hinunter und wird unten von Ministerpräsident Antonis Samaras mit militärischen Ehren begrüßt, eine Kapelle spielt die deutsche und die griechische Nationalhymne. Jetzt hat der Wind auch Angela Merkels Frisur erfasst.
Ist es, werter Pater Braun, nicht einsam an der Spitze und gerade deshalb schön, wenn sich wenigstens irgendwer der Haare annimmt?
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Hätte, werter Pater, Frau Merkel sich mal an die werbung gehalten und hätte ein Gesinnungshaarspry verwendet: eins von Schwarzkopf. Das gibt Haare hart wie Kruppstahl, bin ich nicht nur versucht zu sagen.
Apropos, werter Herr Schoss, das wäre ein Tipp für Duttis heimischen Budenzauber, den ob Brezelteig die Endlösung ins Sachen Kopfschutz und -schmuck ist? Hat er überhaupt noch ein eigenen Haar auf dem Dachgarten?
Ihr textorama