Zum Hören stellst du dich davor

und hältst dabei dein rechtes Ohr
vor jene Öffnung an der Wand
derweil du mit der linken Hand
das lose Instrument erfasst
und links ans Ohr geführet hast

Beim Sprechen bleibet wie zuvor
das lose Instrument am Ohr
Gesprochen wird in jenes Loch
das am Gehäuse gähnt.

Vollrad Wollweber, Volksdichter, schlaggenau
am 26. Oktober 1861 zur Erfindung des Telefons.

19 Kommentare zu “Zum Hören stellst du dich davor”


  1. 1Dr.Uebelhoehr

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    ….gähn,das war wieder eine lange Sitzung im meinen Beisel,ich glaub,ich geh lieber ins Bett.

    Herzlichst
    Ihr Uebelhoehr

  2. 2anja

    wann, lieber herr schoss, haben wir eigentlich zuletzt telefoniert?

    herzlich
    anja

  3. 3Benedetto

    Lautet Wollwebers Gedicht über die Erfindung des Darkrooms nicht ähnlich?

  4. 4oliver

    was hat vollrad eigentlich zur erfindung des vibrators gefachsimpelt, lieber herr schoss?

  5. 5busfahrer

    scheise erdge. im mir dem bus bisse kein empfang am sein.

  6. Ein ermutigendes Werk. Ich glaube, jetzt bin ich soweit und werde endlich mal mein Handy benutzen, werter Herr Schoss. Wo muss ich mich da genau an die Wand stellen, damit das klappt?

  7. 7textorama

    Ich habe Telefonie –
    Keine Leidenschaft ist wie die…

    So frei nach Extrabreit.
    Ihr textorama

  8. 8anja

    das telefon, lieber herr schoss, könnte ich manchmal so was von in die ecke donnern!

    herzlich
    anja

  9. 9Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    diese Textvorlage ist sicherlich kein leichter Stoff, aber die Verfilmung dergleichen von Szabor Höllenried aus dem Jahr 1972 mit Heidi Kabel blieb dann doch hinter meinen Erwartungen zurück.

    Es gibt Reis, Baby
    Banquo

  10. 10anja

    vielleicht wurde auch geflüstert, lieber herr schoss, damals am telefon.

    herzlich
    anja

  11. 11Erdge Schoss

    Das, werter Herr Doktor, ist immer eine gute Wahl.

    Mir ist’s, liebes Fräulein Anja, als ob es gestern war.

    Pfeilgerade, werter Herr Benedetto! Und das aus gutem Grund, wurde Wollwebers Silbenökonomie doch zum Vorbild auch und gerade zeitgenössischer Poeten wie Handke und Grass.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. 12Erdge Schoss

    Bedauerlicherweise, werter Herr Oliver, konnte Wollweber dazu Nullkommanichts beitragen, erlosch sein Licht doch im Jahr 1879 und damit wenige Wochen vor Erfindung des Freudenspenders.

    Am Lüdenscheider Kreuz, werter Herr Busfahrer, oder generell?

    Das, werter Herr Inishmore, und jetzt halten Sie sich fest, klappt angeblich laut übereinstimmender Erklärung praktisch aller Hersteller an jeder Wand. Und zwar in allen Positionen. Angeblich ist es sogar unerheblich, welche Art von Kleidung man dabei trägt. Sogar in Stollenschuhen soll es funktionieren. Ich kann es selbst kaum fassen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  13. 13Erdge Schoss

    Um Himmelswillen, werter Herr textorama! Machten Sie etwa auch schon Bekanntschaft mit der Rohrstockindustrie?

    Nie mehr O2, liebes Fräulein Anja? Und damals war sowieso alles leiser …

    Angeblich, werter Herr Banquo, war die Kabel seinerzeit extrem indisponiert wegen des ungarischen Drehbuchs, und weil Höllenried obendrein ein Techtelmechtel mit Jane Fonda auf die Bahn bringen wollte, obwohl die gar nicht mitspielte, was die Kabel erst recht auf die Palme brachte. Sportlich war ‘72 immerhin gut (siehe auch “Netzer, Günther”).

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  14. 14anja

    … auch in den umkleidekabinen, lieber herr schoss. aber das gute ist, so ein scheissdrecksding kann man ausschalten, den dazugehörigen besitzer nicht.

    herzlich und wir sollten mal wieder telefonieren
    anja

  15. 15textorama

    Kanthölzer, werter Herr Schoss. Nur Kanthölzer.

    Ihr textorama

  16. 16Erdge Schoss

    Und, liebes Fräulein Anja, haben wir?

    Vorbildlich, werter Herr textorama! Vaudeville ist völlig aus dem Häuschen! Wann können Sie liefern?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  17. 17textorama

    Wohin und wieviele? Sonderausführung in Edelholzimitiat?

    Ihr textorama

  18. 18Erdge Schoss

    Wie üblich, werter Herr textorama, ins erdgeschossrechts c/o Herrn Vaudeville. Die kasachische Musikantenbrut wünscht sich täuschend echt Holz Imitierendes aus Schaumstoff. Führen Sie das auch?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  19. 19anja

    wir, lieber herr schoss, haben geschmunzelt, aber nicht telefoniert und gerade noch rechtzeitig ist mir eingefallen, dass die zeit der wünsche doch erst noch kommt.

    herzlich
    anja

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