Bombenschlag

Kurz vor Mitternacht erschütterte eine Explosion das Industriegebiet am Mainhattaner Hafen und zwang die Freiwillige Feuerwehr Sachsenhausen zur Unzeit wegen drohender Feuersbrunst zum Großeinsatz.

Dass Shkëlzens Brüder, die albanischen Nichtsnutze Rezart und Shpend, inmitten des Bombenschlags das Zeitliche segneten, rührte Shkëlzen kurz, hinterließ aber, sowohl als auch, keine weiteren Spuren.

Umnebelt von hochbrennbaren Lacken und illuminiert von einer letzten, mit albanischem Schafsmist gestopften, Zigarette verabschiedeten sich Rezart und Shpend in einem Feuerball von diesem Planeten und verschafften Lulëzim ein stattliches Plus, das die Aufwendungen seit ihrer Ankunft im Frühling um ein Vielfaches überstieg, da die Halle am Hafen mehr als gut versichert war.

11 Kommentare zu “Bombenschlag”


  1. 1Benedetto

    Hätten sich die beiden nicht noch 15 Tage Zeit lassen können?

  2. 2textorama

    Ach…trotzdem, werter Herr Schoss, irgendwie bin ich überzeugt, die zwei haben wir nicht zum letzten Mal gesehen.

    Liegt Mainhatten nun in Schutt und Asche? Oder waren die Sachsenhaussener sowohl schnell als auch kompetent in Sachen Schlaucharbeit?

    Ihr textorama

  3. 3Silvia von Schweden

    Dann ist Rauchen also doch gesundheitsschädlich, Herr Schoss?

  4. 4oliver

    kann man hunde eigentlich auch gut versichern, lieber herr schoss?

  5. 5busfahrer

    scheisse erdge. ich hab der bombenschlach auch imma am haben im der auspuff drin am sein. bisse hasse ma der nummer vom die versicherung am gegeben?

  6. 6Pater Braun

    Diese Schafsmistzigaretten haben es in sich, Herr Schoss. Sowohl, als auch.

    Ihr Pater Braun

  7. 7Erdge Schoss

    Wenn’s läuft, werter Herr Benedetto, dann läuft’s.

    Dank des selbstlosen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr, werter Herr textorama, konnte größerer Schaden abgewendet werden. Die Halle aber können Sie getrost vergessen, was so oder so ähnlich auch für die zwei albanischen Experten gilt.

    Kommt, liebe Frau von Schweden, drauf an, auf welcher Seite der Fluppe man sitzt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  8. 8Erdge Schoss

    Selbstverständlich, werter Herr Oliver. Beabsichtigen Sie etwa den Erwerb eines treuen Freundes?

    Gegenvorschlag, werter Herr Busfahrer: Wie wäre es, wenn Sie anstatt mit Kölsch versetztem Methangas was Gescheites tanken?

    Heilandzack, werter Pater Braun! Alles in Ordnung mit der Eishanfernte?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  9. 9Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    diese Szene hätte man mühelos in einen hirnlosen Film mit einem dunklen Flattermann reinschneiden können, den ich mir gestern antun musste.

    Der Streifen wäre deutlich aufgewertet worden
    Banquo

  10. 10funky.cinderella

    Streifen hin oder her, werter Herr Schoss, nicht auszudenken, wäre es khmerischer Büffeldung gewesen.

    Herzlich und die, die mit dem Feuer spielt,
    f.c.

  11. 11Erdge Schoss

    Das, werter Herr Banquo, will ich aber auch gemeint haben! Auch und gerade wegen der beiden Herren, deren lichtstrammes Ableben doch einen Sinn (gehabt) haben muss!

    Heilandzack, liebes Fräulein Cinderella! Steht etwa die Kamintür offen?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

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