Der Atomprediger: Strom gab es auch

Dass Duttmaier nicht aus Spaß in die nordhessische Tundra fuhr, stand von vornherein fest. Vielmehr wollte er vor Ort prüfen, inwiefern sich der mutmaßlich bald stillgelegte Flughafen Kassel-Calden als Petersdom des Atompredigers (Duttmaier) eignet.

Nach ausführlicher Besichtigung der weitgehend verlassenen Anlage war Duttmaier sich sicher: das passt. Genügend freie Parkplätze, eine Einkaufszeile, die für mindestens ein Dutzend Devotionalienbuden Platz bot; dazu das Rollfeld für Messen bei gutem Wetter und Rundfahrten mit dem Predigermobil. Und Strom gab es auch.

Aber das Unkraut könnte mal wer wegmachen. Was so oder so ähnlich auch im Brief stehen soll, in welchem Duttmaier Fräulein Muller, Geschäftsführerin der Flughafen GmbH Kassel, die Bedingungen für eine schnellstmögliche Übernahme der Ruine diktieren will.


Foto: Duttmaier

12 Kommentare zu “Der Atomprediger: Strom gab es auch”


  1. 1Benedetto

    Da müsste wirklich mal einer mähen. Saustall.

  2. 2textorama

    Unkraut, werter Herr Schoss, gibt es ja bekanntermaßen nicht, und vergeht nur schwer. Was sowohl auf den Bewuchs des Geländes als auch auf Dutti sen. zutrifft. Man muss nur die passende Verwendung für das Grünzeug finden. Davon abgesehen, soll El Dutto doch sein Programm erstmal umsetzen und die Sache ordentlich unter Strom setzen. Das bratzelt alles weg, und wenn das mit der Predigerei nix wird, kann er immer noch als Facilitiy-Manager Geschichte schreiben.

    Wie Major Kong, immer einen Plan B in der Tasche.
    Ihr textorama

  3. 3Pater Braun

    Hat Dutti, ich nenne ihn mal Dutti Zen, dort schon erste Pflöcke eingeschlagen ? Ganz rechts am Bildrand meine ich schon einen Atompfeiler erspäht zu haben.

    Mit den Zypressen wirkt das Bild so ein bischen wie eine heimelige Toskanalandschaft.

    Ihr Pater Braun

  4. Endlich kommt zusammen, was ich befürchtete, dass es zusammen kommt, werter Herr Schoss.

  5. 5Pater Braun
  6. 6busfahrer

    scheisse erdge. wo bisse bei die steppe mit die bus am anhalten? sachste ma der dutti dat dat da am scheisse am für der anhalten is mit die bus is am frisch am sauber sein.

  7. 7Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    bei Frau Muller muss Dutti aber aufpassen, die soll knüppelhart sein. Ist bei den letzten Rationalisierungsmaßnahmen vorbildlich vorangegangen und hat sich die ü-Strichelchen in ihrem Namen aus Kostengründen ohne wenn und aber ersatzlos streichen lassen.

    Opferbereitschaft bis zur Selbstverachtung
    Banquo

  8. 8Lyric

    Man munkelt ja, werter Herr Schoss, das Herr Fitz für dieses Flughafen-Dilemma verantwortlich sein soll. In seiner Eigenschaft als Taubenvergrämer war er wohl etwas zu übereifrig und vergrämte auch gleich potentielle Viel- und Wenigflieger. Ich habe zufällig ein Gespräch zwischen ihm und der Geschäftsführerin, Frau Muller, mitbekommen. Darin sagte sie: Herr Fitz, sie können nicht viel aber das was sie können machen sie falsch. Woraufhin er entgegnete Wenn ich was kann, dann nichts dafür. Naja, so hat wenigstens Herr Duttmaier was von dieser Misere.

  9. 9Uebelhoehr

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    das vermeintliche Unkraut ist nicht die Achillesferse,wie ich meine,sondern die quer gespannte Wäscheleine.

    Herzlichst
    Ihr Uebelhoehr

  10. 10Erdge Schoss

    Die Hoffnung, werter Herr Benedetto, stirbt bekanntlich zuletzt. Vielleicht wird es ja noch schön betoniert.

    Sollte, werter Herr textorama, seine Kirche auf die Kette bekommen, wird er nicht ohne persönlichen Berater auskommen. Sollte sich der Segeltörn nach Dubai also noch etwas hinziehen …

    Wo Duttmaier steht, werter Pater Braun, ist der Grund quasi schon signiert. Eingedenk der Größe des Areals wäre durchaus denkbar, dass er Freiflächen für sein ursprüngliches Hobby nutzen könnte. Ade, Nordhessen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  11. 11Erdge Schoss

    Die Karten, werter Herr Inishmore, lagen nie günstiger. Oder ungünstiger. Je nach dem, auf welcher Seite des Tisches man sitzt. 


    Ein Wunder, werter Pater Braun, dass er’s überhaupt fand.

    
Seien Sie, werter Herr busfahrer, unbesorgt. Kurz hinter dem Gerümpel liegen asphaltierte Landschaften mit imposanten Parkflächen, praktisch originalverpackt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. 12Erdge Schoss

    Opferbereitschaft, werter Herr Banquo, ist genau das, was Duttmaier jetzt braucht. Vielleicht arrangiert man sich und Frau Muller wird Stabschefin der hauseigenen Inquisitionabteilung.

    Unter diesen Umständen, werter Herr Lyric, sollte Herr Fitz in der künftigen Domkuppel residieren. Duttmaiers Segen hätte er. Eventuell.

    
Die, werter Herr Doktor, soll in der Tat recht hinderlich sein, ist doch nicht auszuschließen, dass diese dem einen oder anderen Urlaubsbomber zum Verhängnis werden könnte.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

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