Arno: Auf der Suche nach Liebe (9)

Arno war, was er war, und zwar wegen seiner Eltern. Gernot Bauer und seiner Frau Inge, die sich zu ihren Geburtstagen sowie den gesetzlichen Feiertagen irgendwann alles geschenkt hatten, was sie sich gegenseitig schenken konnten: alle Bücher, alle CDs, alle Strümpfe, alle Parfüms.

Als alles geschenkt war vereinbarten sie, sich künftig nichts mehr zu schenken. Beide hielten sich an die Absprache. Was insbesondere Inge sauer aufstieß, da sie nichtsdestotrotz an Geburtstagen sowie den gesetzlichen Feiertagen auf Geschenke spekulierte.

14 Kommentare zu “Arno: Auf der Suche nach Liebe (9)”


  1. Herr Schoss,

    wo ist das Problem?
    Das ist doch alles genauestens gesetzlich im Schenkener Abkommen geregelt, oder?

    Glück auf!

  2. 2Benedetto

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. Was ist ein Geburtstag auch ohne Geschenke?! Nichts!
    Gott sei dank nicht aus Erfahrung sprechend, ihr Fräulein Johanna.

  4. Bei mir herrscht ein Ungleichgewicht: Ich habe in meinem Leben für 345.567 EURO geschenkt, aber nur für 23,50 Geschenke erhalten. Wenn man die angebissenen Snickers mitzählt. Jetzt frage ich mich, ob ich keine Freunde habe, oder, falls doch, nur geizige.

  5. Es gibt ja katholische Feiertage, dann generell von allen staatlich akzeptierten und steuerberechtigten Konfessionen gefeierte Feiertage. Und dann gibt es noch die Feiertage, an denen Frauen beschenk zu werden wünschen. Irgendjemand sollte vom letzteren einmal einen in iCal integrierbaren Reminder erstellen.

  6. 6Jesus Latschen

    Hochzeitstag vergessen!

  7. Schrecklich.
    Zwischen Inge und Gernot muss auch der folgende, schon lange überlieferte Dialog stattgefunden haben, der mir jedesmal kalt den Rücken runterläuft, wenn er irgendwo zitiert wird:

    “Hast du was gesagt?”
    “Nein, das war gestern.”

    Nochmal: schrecklich.

  8. 8banana

    Manchmal rufe ich in mich hinein und höre nur das Echo meiner eigenen Stimme. So muss sich auch manchmal Arno fühlen, wenn er in sich hineinruft und nur das Echo seiner eigenen Stimme höre. Vorausgesetzt natürlich, er ruft in sich hinein und hört nur das Echo seiner eigenen Stimme.

    Verhallt,
    bna

  9. 9Erdge Schoss

    Pfeilgerade, werter Herr Corax! Für irgendwas muss die Union ja gut sein.

    Wenn das, werter Herr Benedetto, Inge noch hätte erfahren dürfen.

    Mein Vorschlag, liebes Fräulein Johanna: Geburtstage ohne Geschenke sollten einfach nicht mitgezählt werden.

    Ein Mensch, werter Herr Fitz, der Ihnen einen angebissenen Schokoriegel (mit Nüssen) überlässt, kann nicht schlecht sein, vielleicht.

    Da wären Sie, liebes Fräulein Chnübler, bei Gernot genau an der richtigen Adresse. Er kann gerade mal die eigene Uhr aufziehen und die Kühlschranktür unfallfrei schließen.

    Sie, werter Herr Latschen, oder er?

    Auch hübsch, werter Herr Markus …
    Sie: Liebst du mich noch?
    Er: Wer will das wissen?

    Zu viel Hall, werter Herr Banana, Sie wissen das als Musikus wahrscheinlich viel besser als ich, ist einfach zu viel des Guten, denn Hall per se ist ja so schlecht nicht, womit wir wieder bei der Musik wären.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  10. 10Pater Braun

    Manche Dinge ändern sich nie Herr Schoss. So, ich muss jetzt los, Geschenke kaufen. Dieses Jahr sollen die Deutschen ja angeblich mehr ausgeben als je zuvor. Da habe auch ich mein Budget großzügig um 5€ auf 25€ erhöht.

  11. 11Erdge Schoss

    Da, werter Pater Braun, wird sich Klosterfrau Melissengeist aber freuen. Was gibt’s diesmal?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  12. 12Pater Braun

    Einen Kalender von 2014 mit Bildern von Dorfklöstern aus aller Welt. Und das Dezemberbild zeigt mich vor dem Schbridcz-Schbradcz.

  13. 13textorama

    Oh MANN! werter Herr Schoss. Das wird ja immer besser! Also schlimmer… ach, Sie wissen schon. Nicht zum aushalten.
    Da könnte ich ja schon wieder total und sowas von ausrasten.

    Aber den Kalender vom Pater hätte ich gerne.

    Ihr textorama

  14. 14Erdge Schoss

    Dieses Meisterwerk, werte Herren Braun und textorama, sollte von Kiel bis Garmisch jedes Wohnzimmer schmücken.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss 


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