50 Wörter: Calais

Erdge Schoss, erdgeschossrechts: Calais
Köln. Immer wieder Köln. Diesmal dran vorbei. Brüssel, Gent, Dünkirchen. Dann noch eine gute halbe Stunde. Rechtzeitig bremsen, weil es sonst auf Tauchfahrt geht. Calais soll in Teilen recht ansehnlich sein. Was ich nicht bestätigen kann, mein Weg führte bislang stets direkt zum Pier. Und von dort auf die Fähre.

9 Kommentare zu “50 Wörter: Calais”


  1. 1Silvia von Schweden

    Wie war es diesmal mit dem Bremsen, Herr Schoss?

  2. 2schneewittchen

    den schnorchel haben sie dabei, lieber herr schoss?

    herzlich
    schneewittchen

  3. 3textorama

    Rule Britannia, werter Herr Schoss. Warum aber immer wieder Köln?

    Cheerio,
    Ihr textorama

  4. 4Benedetto

    Bei Coquelles soll man auch abbiegen können.

  5. 5Erdge Schoss

    Ausgezeichnet, liebe Frau von Schweden! Und das Beste: die Handbremse funktioniert auch.

    Ohne Schnorchel, liebes Fräulein Wittchen, würde ich doch nie aus dem Haus gehen.

    Wenn, werter Herr textorama, ich das wüsste. Das Dorf mit dem abgasschwarzen Sakralbau scheint mich zu verfolgen.

    Um, werter Herr Benedetto, unter dem Bach rüber zu karriolen? Und wenn ich neun Leben hätte: niemals.

    Herzlich
    Ihr Schoss

  6. 6Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    Sie werden sich nicht daran erinnern können, aber in einem imaginären Gespräch mit mir hatten Sie vor einigen Wochen Ihre Handlungsmaxime “Wer später bremst, fährt länger schnell” noch einmal erläutert. Daher gehe ich davon aus, dass Sie auf die Fähre verzichten konnten und mit Ihrem Schlampenschlepper lässig im Auslaufmodus über den Kanal gepflügt sind um an Britanniens Küste zu landen und das Eiland zu missionieren.

    Driving away from home (30 miles or more)
    Banquo

  7. 7Erdge Schoss

    Das, werter Herr Banquo, hatte ich in der Tat genau so vor. Und es hätte mit dem Teufel zugehen müssen, wenn es nicht mit dem Teufel zugegangen wäre. Stichwort: Wellengang. Der dafür sorgte, dass der Schlepper – Dover fast in Sichtweite – dergestalt mit Salzwasser vollgelaufen war, so dass die letzten vier Kilometer untertage gerudert werden mussten. Ein Glück, dass Fräulein Wittchen mir Ihren Schnorchel geliehen hatte.

    Herzlich
    ihr Schoss

  8. 8Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    ach so, Schnorchel…geht nicht das Gerücht um, dass dieser hauptsächlich als Trinkhalm genutzt wird, weil Fräulein Wittchens Cocktails immer “King Size” Größe haben?

    Wenn das mal nicht mit dem Teufel zugeht
    Banquo

  9. 9Erdge Schoss

    Apropos, werter Herr Banquo, “King Size”: Beim Benetzen der Hopfengebinde kennt der Brite ja nichts und tut’s randvoll. Und solch bizarre Glasröhrchen im Zwergformat wie in der Stadt mit dem Dom gibt’s glücklicherweise auch nicht. Vom hochgradig zweifelhaften Füllstoff ganz zu schweigen.

    Herzlich
    Ihr Schoss

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