Kassel-Calden: Flughafen Land unter

Erdge Schoss, erdgeschossrechts: Kassel-Calden, Flughafen 1406
Wegen Regen in Hessisch Tundra wurde der Flughafen Kassel-Calden stillgelegt.

Allerdings nur vorübergehend. Was niemand auffiel. Geschäftsführerin Maria Anna Muller sieht es gelassen: “Im Terminal erwartet Sie zu jedem Abflug ein Bistro, das im Sommer auch eine große Terrasse bewirtschaftet. Dort können Sie essen und trinken, falls zu Hause der Kühlschrank schon leergeräumt wurde. Es gibt Kaffee und Kuchen wie an jedem großen Flughafen. Ein Passagiershop bietet Zeitungen, Süßwaren, Geschenk- und Reiseartikel, die man gerne mal vergisst einzupacken. Die Zahnbürste ist ein Klassiker!”

14 Kommentare zu “Kassel-Calden: Flughafen Land unter”


  1. 1busfahrer

    scheisse erdge. der zahnbürste bisse im mir der bus nich am brauchen.

  2. 2der Inder

    Wolle Flugabwehrrakete billig kaufe?

  3. 3Pater Braun

    Da ist der eine Flug von Kassel nach Hannover wohl wegen Schlechtwetter ausgefallen un der Passagier kam zu spät?

  4. 4Silvia von Schweden

    Süßwaren gibt es auch in Hessisch Tundra? Da kann Frau Muller aber stolz darauf sein. Süßwaren, Herr Schoss!

  5. 5textorama

    Hier, werter Herr Schoss, ist mal wieder nix mit Regen und so. Die fast schwarze Wolkenwand die gestern Abend über dem Schwarzwald – wie passend – auftauchte, hat nur mal eben vorbeigeschaut, bevor sie sich zertreut anderen Regionen zuwandte. Für den Südwesten waren die Vorhersagen ohnehin eher unscharf. Aber die Androhung von Regen am Wochenende (!) nehme ich beinahe persönlich. Aber die miesen Nachrichten nehmen kein Ende. Der “Werftbetreiber”, ein Klemptner, der behauptet alles gegen alles dicht zu kriegen, hat ein faustgroßes Loch in den Boden Jolle gesägt. Schitzend wie ein Schwein und mit glasigem blick faselte er was von Stromversorgung und Kühlmöbel, Kabellänge und Atlantiküberfahrt. Er ist wohl das Einzige was er dicht bekommen hat. Die Hitze in Verbindung mit höherprozentigem “Lötmaterial” hat ihm wohl das Resthirn verdunsten lassen. Die Überfahrt steht unter keinem guten Stern und ich will da nicht für “unsere Jungs, drüben” orakeln.

    Wir werden wohl rudern müssen. Blasenpflaster sind mit dabei.
    Ihr textorama

  6. 6Banquo

    Lieber Herr Schoss,

    kann es denn etwas Schöneres geben, als auf der wahrscheinlich ziemlich pittoresken Terrasse unter dem Geheul anlaufender Strahltriebwerke ein original französisches Weizenprodukt nach der Art eines Baguette aus der Mikrowelle zu sich zu nehmen?

    Savoir vivre und “Goldenes Blatt” müssen sich nicht ausschließen
    Banquo

  7. 7Benedetto

    Die Zahnbürste, die in Calden auf mich wartet, wird warten bis zum Jüngsten Gericht. Ab wann soll der Scheißladen uns ehrlichen Steuerzahlern nicht mehr auf der Tasche liegen? Wahrscheinlich bis zum ersten Tag nach dem Jüngsten Gericht. Prost Mahlzeit. Lassen Sie es sich schmecken, Herr Banquo, ich habe die halbe Bistroausstattung bezahlt.

  8. 8uebelhoehr

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    wenn es kein sogenanntes “Public Viewing” gibt,dann komm ich auch.

    Herzlichst
    Ihr Uebelhoehr

  9. 9Banquo

    Lieber Herr Benedetto,

    ohne Ihnen Ihre Wut nehmen zu wollen oder die ansässigen Etablissements näher zu kennen oder kennenlernen zu wollen, müssen wir nicht doch von privaten Betreibern ausgehen die Ihre Bistroausstattung bei einer Bank finanziert haben? Bei knapp 5.000 Fluggästen im Mai sicherlich ein gewagtes Geschäftskonzept.

    http://www.flughafenkassel.de/fluggaeste-besucher/am-flughafen/shops-gastronomie/

    Von all dem wird Frau Muller schon nichts mehr erfahren…
    Banquo

  10. 10Erdge Schoss

    Dabei, werter Herr busfahrer, könnte die Zahnbürste gerade in grenzwertigen Notfallsituationen Leben retten. Beispielsweise als dritte Bremsbacke an der nicht vorhandenen Bremsscheibe auf steil talwärts gehenden Abwärtsfahrten.

    Und dann, werter Herr Inder, liegt sie doch nur auf der Startbahn rum und verrottet …

    Schwer, werter Pater Braun, zu sagen, weil nicht mal das irgendwer mitgekriegt haben will.

    Herzlich
    Ihr Schoss

  11. 11Erdge Schoss

    Wie, liebe Frau von Schweden, ich soeben erfuhr, ist’s Frau Muller mittlerweile wahrscheinlich so was von scheißegal.

    Schwarzwald, werter Herr textorama, und da verrate ich Ihnen nichts aus dem Nähkästchen, ist natürlich nicht Hessisch Tundra, wo selbst der Fuchs und der Igel vor Langeweile eingehen. Falls sie nicht ertrinken. Was der Klempner ja aufs Vorbildlichste hinbekommen hat. Ich hätte zur Not noch das Rhönrad im Angebot. Da müssten wir jedoch einen abwedeln, dass es nur so raucht, um nicht unterseeisch kurbeln zu müssen. Alternativ: diese aufblasbaren Partybananen, die vor Malle und Ibiza so beliebt sind. Vorausgesetzt: uns zieht wer. Herr Banquo?

    Herzlich
    Ihr Schoss

  12. 12Erdge Schoss

    In, werter Herr Banquo, Ihrer Gesellschaft könnte ich mir in der Tat kaum etwas Berückenderes vorstellen, vorausgesetzt: wir hauen den Mikrowellendreck in die Tonne, lassen die Terrasse hinter uns und suchen in Kassel einen feinen Griechen oder Spanier auf, bei dem man kerosinfrei über die Runden kommt. Von mir aus auch mit Goldenem Blatt.

    Die, werter Herr Benedetto, halbe Bistroausstattung? Dann haben Sie dort garantiert Prokura bis zum St. Nimmerleinstag. Zahnbürste wöchentlich neu inklusive.

    Herzlich
    Ihr Schoss

  13. 13Erdge Schoss

    Bei dem Wetter, werter Herr Doktor, kommt sowieso keiner. In der nordhessischen Tundra sowieso nicht. Nicht mal Orlando Quoch, der amtlich bestellte Quasi-Nobelpreisträger, der das (sein) Mausoleum verzapfte.

    Dass, werter Herr Banquo, Frau Muller bereits den Abflug machte, war so nicht vereinbart. Doch ich will gern Verständnis heucheln: Eingedenk der mauen Passagierzahlen musste ja irgendwer fliegen, egal wie. Kurzum, heute Abend geht’s 2:1 aus, denn einer wird gewinnen. Außer: unentschieden.

    Herzlich
    Ihr Schoss

  14. 14textorama

    Da bringen Sie, werter Herr Schoss, mich aber auch Ideen. Überzeugt davon, eine epochale Kombination – man könnte es auch Erfindung nennen – aus Röhnrad, Aufblasbananeninsel und Kühlmöbel aufs Papier und anschließend auf´s Wasser werfen zu können, mach ich mich auf ans Reißbrett.

    Dazu einen Kaffee in Faßstärke.
    Ihr textorama

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