Während Herr Fitz und ich überlegen, ob wir mit Fahr- oder Rhönrad zum Start der Tour de Fitz 2013 in die Schweiz jodeln, hat Viktor Vaudeville vor Ort bereits Fakten geschaffen.
Auf Platte gebannt vom hinreißenden Fräulein Chnübler, Miss Swiss der Herzen, Grazie von Basel …
Nach langen Jahren werde ich wieder live lesen oder sonst einen Unfug anstellen. Als Mundschenk von Herrn Fitz, dem wilden Kakadu.
Mit dabei: die schweizerischen Twitterikonen souslik & prunio. Ich will nichts vorwegnehmen, doch nicht unwahrscheinlich: das kann ja heiter werden.
Ich hätte es auch früher getan, aber Vaudeville war dagegen. Seit seiner Fahrt in den Puff (Barcelona) scheint jedoch auch er gelassener, wie man ohnehin rundum zu mehr Gelassenheit raten möchte in unruhigen Zeiten wie diesen.
Wie eh und je wird auch auf diesen Frühling Sommer folgen. Und ist es erst mal heiß, will es wieder keiner gewesen sein.
Tour de Fitz 2013
21.6., 20 Uhr Nasobem Basel
22.6., 20 Uhr Nasobem Basel
23.6., 20.30 Uhr Hard Rock Café München
24.6., 20 Uhr 4010 Berlin
25.6., 20 Uhr 4010 Köln
26.6., 20 Uhr Weinerei Nürnberg
27.6., 20 Uhr Zum Köhlerliesel Wuppertal
Eine halbe Ewigkeit ist es her, da stürzte ich zum Finale des Gastspiels in Köln stilvoll beschwingt von der Bühne. Was ein Kunststück war.
Denn der Höhenunterschied zwischen Bühne und Gastraum betrug weniger als einen Millimeter. Ich schaffte es trotzdem und schwor mir, nie wieder auf Lesereise zu gehen.
Zwei Jahre später meldete sich Herr Fitz, der in dieser Boutique schon für einige Unruhe sorgte, und lockte mit Groupies, Glitter und Gold, wobei er beiläufig einwarf, dass alles gelogen sei. Ich überlegte keine Sekunde und sagte zu.
Dort habe ich mal mit Vaudeville, les 3roberts sowie den Herrengedecken inklusive Herrn Winkelsen, der Jahre seines Lebens damit illuminierte, ein oder zwei Paderborner getrunken. Es war spät und es gab nichts anderes. Immerhin: Besser als nichts. Genau wie Sonne. Denn die gibt es nur, wenn der Regen kaputt ist.
Wer saufen kann, sollte auch lesen können. Allein schon wegen der Etiketten. Was soll ich sagen? Ich freue mich wie eine Betschwester auf das Zeltlager mit dem Papst, nach langen Jahren der Abstinenz wieder vor Publikum zu lesen.
Und das mittlerweile zum dritten Mal in der Stadt, in der man ein Bier serviert, von dem ich hörte, es sei “Schneewittchenpisse”. Erstmals las ich dort mit Herrn Grob (und Herrn Schmidt), dann las ich nicht, weil Viktor Vaudeville sich das Mikrophon schnappte, aber trotzdem mit Herrn Grob (und den 6 Herrengedecken) und nun wieder mit Herrn Grob, dem Sonnengleichen. Außerdem dabei: Menschette, Mogelpony, Graupause und Ingo Neumayer.
Nicht zu vergessen der unglaubliche Herr Fitz, der einst tanzte wie ein Zitteraal mit wildem Haar, bevor er in einem Kofferraum verschwand und allein mit der Kraft seiner Gedanken den volltrunkenen Chauffeur durch die Straßen der Stadt lotste, bis sie am Ziel waren, Marc Roberts die Gitarre auspackte und Vaudeville ihm ein Ständchen sang. Vor dem er floh.
Jour Fitz. Dienstag, 5. Juli, 19 Uhr. 4010 – Telekom Shop Mitte, Ehrenstraße 30-32. Eintritt, Getränke und Inspiration frei.
Rote Rosen, die nach drei Tagen aussehen wie Sau. Socken, die keiner trägt. CDs, die keiner hört. Dessous, zu groß, zu klein, zu falsch.
Das muss nicht sein: Schenken Sie Liebe, schenken Sie dieses Buch.
6 HERRENGEDECKE und ein Sessel aus Plüsch
Herzallerfeinstes von FrauvonWelt, MC Winkel, 500beine, Taubenvergrämer,
der.grob, Nachrichten aus Absurdistan und Schoss.
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