Tag-Archiv für 'arno-von-hippenstaal'

Von der Angel

Während Viktor Vaudeville im Spiegel ein aschfahl sommerbraunes Gesicht erblickte und sich stumm zurück nach Panama sehnte, trug Arno von Hippenstaal den nächsten Müllbeutel mit benutzten Babywindeln nach unten.
Der Tag weigerte sich noch standhaft zu erwachen, Hippenstaal ging es prinzipiell genauso. Wegen des Geschreis der Kleinen war er schon seit kurz nach drei auf [...]

Augen zu: Alte Bluesschnalle Jenny Hesselbach

Wenn Jenny Hesselbach träumt, dann steht sie auf den größten Bühnen und singt sich für ein Millionenpublikum die Seele aus dem Leib. Tatsächlich aber langte es nur für eine mittelmäßige Karriere, die sie kaum über die Stadtgrenzen von Mainhattan hinausbrachte.
Einmal schaffte sie es dennoch weiter. Für eine halbe Handvoll Gigs, die ihr windiger Promoter [...]

Hasch mich, ich bin der Frühling (2)

Arno von Hippenstaal staunte nicht schlecht, als er die frohe Botschaft von Femke Hesselbach empfing.
Sofort wollte er an ein Kuckuckskind glauben angesichts Femkes unprätentiöser Fallsucht, war sie doch in jüngster Vergangenheit nicht nur bei diversen Partys wie angeblich auch auf der Couch eines schmierigen Typen mit Sehhilfe gestrandet, der als “Doktor” hohle Hasen gleich reihenweise [...]

Hasch mich, ich bin der Frühling

Arno von Hippenstaal hat extreme Probleme mit Shootingstar Busenwunder Femke Hesselbach.
Engagiert nach einer erotisch extrem aufgeheizten Spätnachtveranstaltung in Arnos oceanmetallicfarbenen Opel Admiral als neue Eurosouldisco-Hoffnung, war Femke praktisch von Anfang an ein Totalausfall. Wenn sie sang, klang es wie ein ausrangierter Werkzeugkoffer, der ein lotrecht verlegtes Fallrohr hinabstürzte mit s statt th. Und das [...]

Groß raus (2)

Beim Hütchenspiel mit einem unterm Strich glücklosen Musikanten hatte Bubi Glaser ein komplettes Musikstudio mit allem Pipapo gewonnen, das seit dem Gewinn verstaubte, da Glaser nicht einmal eine Kaffeemaschine unfallfrei anwerfen konnte. Vom hochelektronischen Studiogerümpel ganz zu schweigen.
Was Arno von Hippenstaal nicht davon abhielt, das Studio für geschlagene 48 Stunden zu mieten und am [...]

Groß raus

Als Galerist war Arno von Hippenstaal eine Superflasche. Aber er hatte Schnitt bei den Frauen. Weswegen es niemanden überraschte, als er sich nach der Pleite seines Ladens für das Popgeschäft interessierte.
Seine erste Entdeckung: Femke Hesselbach, eine ausnehmend attraktive Anfangszwanzigerin, die in der Hitze der Nacht barbusig tanzte auf dem Tresen im Pink (vormals Blegg) Szugger. [...]