Tag-Archiv für 'prag'

Das Wandern ist des Schoss’ens Lust

Was natürlich ausgemachter Unsinn ist. Wer läuft schon, wenn er nicht muss?
Außerdem gibt es Rhönräder, mit welchen man viel schneller voran kommt, wenn man nicht nach jeder Umdrehung das Kleingeld und die Schlüssel einsammeln muss. Men Tipp: Taschen zutackern oder alles in einen Brustbeutel stopfen, der bei keckem Dekolletee besonders sinnlich wirkt.
Lässt [...]

Ein Sonntagmorgen in Mainhattan

Während Tassilo nach einem unverhofften Quickie frühmorgens gut gelaunt die Treppen hinunter springt, um beim Bäcker um die Ecke frische Brötchen zu holen, gießt Sabine ähnlich euphorisiert den Kaffee auf.
Es wird ein herrlicher Spätsommersonntag werden. Und da das Töchterchen bei den Großeltern weilt, wird Tassilo direkt nach dem Frühstück beweisen dürfen, dass auch Schweizer ganze [...]

Hittisau Express (4 – sirrend in Hausfluren)

Goncorek war drauf und dran Ebengleichers Mutter zu vermöbeln. Wahrscheinlich hätte er ihr direkt an der Wohnungstür einen Punch verpasst, hätte Fiedler seinen aufgewühlten Kompagnon nicht geistesgegegenwärtig aus der Knockout-Zone gerempelt. Weswegen Goncoreks granatengleicher Schlag an der Zarge zerschellte.
Von all dem bekam Ebengleichers betagte Mutter praktisch nichts mit, die nicht nur schlecht sah, [...]

Hittisau Express (3 – von West nach Ost)

Fiedler hatte dem mintfarbenen Firmenbuick nicht erklären müssen, wohin die Reise geht. Es hätte sowieso keinen Sinn gehabt, da der Buick nicht zuhörte, weil er kein Pferd war, was wiederum Fiedler und Goncorek zu unbequem gewesen wäre. Denn ihr Ziel lag weit entfernt.
Aber es war altbekannt. Das Paris des Ostens: Prag. Wieder einmal. Denn ohne [...]

Scherbenmeer (11)

Neben seiner Kalorien verachtenden Gier nach Fettem, Süßem und Fettsüßem hatte Eberhard eine ausgesprochene Schwäche für Glücksspiel. Da war er bei Slavko Ebengleicher genau richtig, dem tschechischen Meister der drei Hütchen.
Als Eberhard eines Abends in der kalten Lagerhalle am Hafen von Mainhattan nicht nur ein Taschenmesser verlor, sondern auch die Schlüssel seiner Limousine, war [...]

Scherbenmeer (10)

Während Bruno auch und gerade im Namen seiner wundgescheuerten Ohren um Gnade flehte, wovon Elfi, nur ein Bodenblech von Bruno entfernt und postkoital euphorisiert, am Steuer ihres Cabrios nicht einmal etwas ahnte, bestellte Slavko Ebengleicher auf der anderen Seite des Atlantiks Champagner und Austern, um mit Geschäftskollegen auf seine glückliche Rückkehr anzustoßen.
Eine Rückkehr, die [...]